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Soziale Stadt - Stadtumbau Hörde

Bild: Jutta Sankowski

Rampe – Mobile Angebote für Jugendliche

Träger des Projektes "Rampe" war der DJK Sportverband Diözesanverband Paderborn e.V. Mit diesem Projekt wurde von Mai 2012 bis Dezember 2014 aufsuchende Jugendarbeit in Dortmund-Hörde geleistet. Mit Spiel- und Sportgeräten gingen eine Sozialarbeiterin und ein Sozialpädagoge auf Jugendliche zu, die sie an Straßen, Plätzen oder Grünflächen antrafen.

Slackline ist ein Sport- und Bewegungsgerät

Die Slackline ist eines der Vielzahl von Sport- und Bewegungsgeräte, mit denen das Rampe-Team unterwegs ist.
Bild: Timo Lange

Um mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten, haben die Sozialarbeiter allerlei Sportgeräte wie Slacklines, Badminton-Schläger, Wave Boards, Diabolos und viele mehr dabei. Durch die gemeinsamen Aktivitäten ist es für die Jugendlichen leichter, sich den Sozialarbeitern zu öffnen. Die Jugendlichen, die sonst eher mit Aggressivität und Ausgrenzung konfrontiert werden, können durch den gemeinschaftlichen Sport lernen, dass man Auseinandersetzungen auch fair bewältigen kann. Durch kleine Erfolge kann das Selbstbewusstsein der jungen Menschen auch im Alltag wachsen. Die Sozialpädagogen arbeiten bedürfnisorientiert. Dies bedeutet, dass die Jugendlichen selber entscheiden können, welche Sportarten sie ausüben oder welche Projekte sie gemeinsam erarbeiten möchten.

Die Jugendlichen planen mit für den Sport- und Freizeitort am Hörder Stadteingang und Schulhof Phoenix-Gymnasium.

Für die eigenen Interessen eintreten – die Jugendlichen planen mit für den Sport- und Freizeitort am Hörder Stadteingang und Schulhof Phoenix-Gymnasium.
Bild: Jutta Sankowski

Das Büro des Projektes "Rampe" befand sich in der Wellinghofer Straße. Hier boten die Sozialarbeiter jungen Menschen im Alter von 13-22 Jahren eine Anlaufstelle und Beratung, wenn sie Probleme in der Bewältigung ihres Alltages, mit Freunden oder der Familie hatten oder einfach eine Cola trinken wollten.

Der DJK Sportverband Diözesanverband Paderborn e.V. mit seinen Projektmitarbeitern*innen arbeiteten in einer Steuerungsgruppe eng mit verschiedenen lokalen Kooperationspartnern zusammen. Hierzu gehörten die evangelische Kirchengemeide Hörde, die katholischen Kirchengemeinden Herz-Jesu und St. Clara, der DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Dortmund-Hörde e.V., das Jugendamt und die Stadterneuerung der Stadt Dortmund. Sie unterstützten das Projekt unter anderem, indem sie den Sozialarbeitern*innen beratend zur Seite standen und ihnen Räumlichkeiten oder Materialien für bestimmte Aktivitäten zur Verfügung stellten. Durch eine enge Vernetzung mit Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportvereinen in Dortmund-Hörde war es möglich, den Jugendlichen an allen Wochentagen Aktivitäten anzubieten und ihnen die vorhandenen Freizeitangebote näher zu bringen.

Das entstandene Netzwerk führte dazu, dass verschiedene Angebote an die Jugendlichen auch nach Projektende fortgeführt werden konnten. Dies sind:

  • Die Jugendtreffs der evangelischen und katholischen Kirche
  • Ein wöchentliches Sportangebot durch die evangelische Kirche
  • Kochkurse durch die evangelische Kirche
  • Weiterführung der während des Projekts gegründeten Band „Jollly Jumper“
  • Nutzung der Räume der Kooperationspartner
  • Die Städtische Jugendfreizeitstätte führt Teile des Sport- und Freizeitprogramms und Teile der aufsuchenden Arbeit durch.

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