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Soziale Stadt - Stadtumbau Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jutta Sankowski

Stadtgestaltleitplanung

Ziel der Stadtgestaltleitplanung war es, das Hörder Zentrum an die angrenzenden Phoenix Entwicklungsflächen und an veränderte Nutzungsanforderungen anzupassen. Für die Gestaltung des öffentlichen Raumes sind dabei die Handlungsfelder Barrierefreiheit, Beleuchtung und Stadtmobiliar von wesentlicher Bedeutung.

Bauschild "Barrierefreiheit - Beleuchtung und Stadtmobiliar im Hörder Zentrum"

Bauschild "Barrierefreiheit - Beleuchtung und Stadtmobiliar im Hörder Zentrum"

Die Handlungsschwerpunkte der Stadtgestaltleitplanung mit den daraus resultierenden Maßnahmen wurden in Arbeitskreisen entwickelt und unter Berücksichtigung der Anregungen aus der Bürgerschaft ausbaureif geplant.

Unter den Begriff "Barrierefreie Stadtraumgestaltung" wurden Maßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum geplant und durchgeführt, die sehbehinderten und mobilitätseingeschränkten Personen die Benutzung des Straßenraumes erleichtern. In diesem Zusammenhang wurden unter Anwendung der einschlägigen Richtlinien, Handbücher und Planungsvorschriften und der im Dortmunder Stadtgebiet gewonnenen Erkenntnisse exponierte Stellen im Hörder Zentrum barrierefrei gestaltet bzw. durch bauliche Maßnahmen im Straßenraum behindertengerecht und benutzerfreundlich optimiert.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes in Kooperation zwischen Fachhochschule Dortmund, DEW21 und der Abteilung Verkehrstechnik im Tiefbauamt ist für das Hörder Zentrum ein integriertes Lichtkonzept entwickelt worden. Hierzu hat die Fachhochschule Dortmund Bestandsanalysen und eine Online-Bürgerbefragung durchgeführt und ausgewertet. Die Analyse der Bestandsdaten machte deutlich: Im Hörder Zentrum gibt es vier unterschiedliche Bereiche mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen an die öffentliche Beleuchtung. Die unterschiedlichen Ansprüche an die öffentliche Beleuchtung resultieren aus den verschiedenen Nutzungsanforderungen bei Dunkelheit. Es gibt besonders häufig aufgesuchte Orte und auch Bereiche, welche gemieden werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse greift das Lichtkonzept für das Hörder Zentrum auf. Es wurde mit zeitgemäßer Technik eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Beleuchtung realisiert. Die Umstellung auf LED-Lichttechnik spart Energie ein und vermindert den Ausstoß an umwelt- und klimaschädlichen Schadstoffen und Abgasen.

Die Vereinheitlichung des Stadtmobiliars ist ein wichtiges Mittel der Stadtgestaltleitplanung. Die neue Leitlinie der Gestaltung lehnt sich an den Bereich des PHOENIX Sees an, wo für das Mobiliar anthrazitfarbener Stahl sowie teilweise Holz und Cortenstahl verwendet wird.

Bank mit Spielskulptur in der Hermannstraße

Bank mit Spielskulptur Hermannstraße

Im Planungsgebiet wurden Bänke, Abfallbehälter, Poller und Fahrradbügel konzeptionell erneuert, die Standorte im Detail angepasst. Betonpoller und Blumenkübel wurden dabei entfernt. Nach Bedarf sind zusätzliche Standorte für Bänke und Abfallbehälter sowie Fahrradabstellplätze eingerichtet worden.

Die Bauarbeiten zur Umsetzung der Stadtgestaltleitplanung wurden Anfang 2015 abgeschlossen.

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