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An der Schlanken Mathilde

Soziale Stadt - Stadtumbau Hörde

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jutta Sankowski

Gebiet Soziale Stadt - Stadtumbau Hörde

Das Gebiet Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde befindet sich im Hörder Stadtbezirkszentrum. Es liegt zwischen dem ehemaligen Hochofenwerk Phoenix West und dem früheren Stahlwerk Phoenix Ost, den jetzigen Großprojekten PHOENIX West und PHOENIX See. Das Fördergebiet ist Teil des Stadtbezirks Hörde. Mit einer Fläche von knapp 3.000 ha und ca. 54.500 Einwohner/innen gehört Hörde zu den größten Stadtbezirken Dortmunds. Er wurde wesentlich durch die Montanindustrie geprägt. Das Soziale Stadt-Gebiet selbst ist durch eine dichte Bebauung und eine vergleichsweise hohe Einwohnerdichte gekennzeichnet: In dem 118 ha großen Areal leben rund 9.800 Menschen. Eine Besonderheit dabei ist, dass sich die Bevölkerung sehr stark mit ihrem Stadtteil identifiziert und dessen Zentrum eine besondere Bedeutung zuordnet.

Historische Fassade im Hörder Zentrum

Historische Fassade im Hörder Zentrum
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jutta Sankowski

Mit Bauten wie den zwei Villen an der Aldinghofer Straße, den ehemaligen Bank- und Sparkassengebäuden und der Post am Penningskamp verfügt das Hörder Zentrum über architektonische Kleinode und Besonderheiten aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Die außerhalb des Fördergebietes am PHOENIX See gelegene Hörder Burg stellt, wie die Schlanke Mathilde im Hörder Geschäftszentrum, ein bedeutendes Identifikationsmerkmal im Stadtbezirk dar. Daneben sorgen der alte Baumbestand und die natürlichen Höhenunterschiede für den Charme des Stadtteils. Dennoch zeigen Teile des Stadtbilds wie auch die sozialen Indikatoren, dass das Gebiet die Schließung der großen Industrieanlagen und den damit verbundenen Abbau von tausenden industriellen Arbeitsplätzen noch nicht überwunden hat.

Hörder Bahnhof

Der Hörder Bahnhof – Dreh- und Angelpunkt des Hörder Nahverkehrs
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Den städtebaulichen Qualitäten steht im Hörder Zentrum teilweise die dominierende Verkehrsfunktion, insbesondere der übergeordneten Straßen, entgegen. Gleichzeitig hat die lokale Verkehrssituation aber auch viel für die Bevölkerung zu bieten. Hörde genießt eine sehr gute Anbindung an den ÖffentlichenPersonenNahVerkehr. Der Hörder Bahnhof ist im Stadtgefüge der Stadt Dortmund der zweitwichtigste ÖPNV-Umsteigepunkt. Hier treffen sich zahlreiche DB-, U-Bahn- und Buslinien.

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