Dortmund überrascht. Dich.
Innenhof des Union Gewerbehofs

Stadtumbau Rheinische Straße

Bild: Union Gewerbehof

Projekte

Bei der Erstellung des Stadtumbaukonzepts Rheinische Straße wurden sechs Entwicklungsschwerpunkt festgelegt. Diesen sind wiederum über 30 Einzelmaßnahmen zugeordnet, die in den nächsten Jahren umgesetzt bzw. durchgeführt werden sollen.

Übersicht der sechs Entwicklungsschwerpunkte

Sicherung und Ausbau von Gewerbenutzung und Arbeitsplätzen

Angestrebt wird eine funktionierende, stabile und sich ergänzende lokale Ökonomie. Die zentralen Handlungsfelder sind Betriebsentwicklung und Existenzgründung, ethnische Ökonomie, gewerbliche Entwicklung und Standortpromotion. Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen stehen Existenzsicherung, Ansiedlung neuer Betriebe, Netzwerkgründung und Beratung von mittelständischen Unternehmen sowie die Ergänzung des vorhandenen Branchenmixes mit innovativen Angeboten und Dienstleistungen.

Plakatwand vor dem Dortmunder U

Sicherung innenstadtnahen Wohnens

Das Stadtumbaugebiet Rheinische Straße, ein hochverdichtetes innerstädtisches Wohnquartier mit einer guten Versorgung mit Dienstleistungen, Geschäften und kulturellen Angeboten, wird zu einem attraktiven Wohnquartier stabilisiert. Hierfür wird nicht nur die vorhandene Bausubstanz durch Investitionsmaßnahmen, sondern auch der öffentliche Raum z. B. durch zusätzliche Freiräume aufgewertet. Ein Schwerpunkt liegt auf der energetischen Optimierung des Gesamtgebiets zur dauerhaften CO 2-Einsparung im Gebäudebestand.

Annenstraße
Bild: Büro Post & Welters

Städtebauliche Aufwertung

Die baulichen Projekte werten den öffentlichen Raum auf und verschönern gemeinsam mit privaten Investitionen, wie die Gestaltung der Fassaden und Innenhöfe, das Stadtbild und erhöhen zugleich die Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Adlerstraße

Ausbau von Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten

Im Stadtumbaugebiet Rheinische Straße hat die Entwicklung und Optimierung der wenigen öffentlichen Freiflächen aufgrund der hohen baulichen Verdichtung und der großen Einwohnerdichte eine besondere Bedeutung. Ein Ziel ist daher die Schaffung und Verbesserung von frei zugänglichen Spiel- und Toberäumen sowie Aufenthalts- und Aktionsräumen für die unterschiedlichsten Nutzergruppen.

Schulhöfe beleben

Erlebnispfad zur Emscher

Spiel- und Toberaum Westpark

Miniparks

Westpark

Aufbau sozialer und kultureller Infrastruktur

Dieser Entwicklungsschwerpunkt beinhaltet insbesondere den Aufbau von speziellen Angeboten für im Quartier lebende Menschen, z. B. in Form von Beratungs- und Unterstützungsknotenpunkten für Eltern mit Kindern im Vorschulalter bzw. für Studierende des Westfalenkollegs sowie durch die Schaffung von Räumlichkeiten für einen interkulturellen Austausch.

Aufbau eines Dienstleistungsnetzwerkes, insbesondere für ältere Menschen

Stadtteilzentrum Adlerstraße

Perspektive finden – Chancen nutzen

Familienzentrum plus

Interkulturelles Lernzentrum

Bibliothek im Westfalenkolleg
Bild: Westfalenkolleg

Aktivierung und Organisation des Vor-Ort-Engagements

Die Einbindung der Menschen vor Ort ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Maßnahmen des Stadtumbaus. Die Quartiersmanager sind der Ankerpunkt im Stadtteil, fördern ehrenamtliches Engagement und setzen Ideen gemeinsam mit der Bevölkerung um.

Mosaikbank im Westpark