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Tiefbauamt

Bild: Stadtplanungs- Bauordnungsamt

Rheinische Straße – barrierefreier Ausbau ÖPNV mit städtebaulicher Integration – Baulos S4

Die Ausgangslage

Mit Inbetriebnahme der Ost-West-Tunnelstrecke 2008 wurde durch die Betreiberin DSW21 auf diesen Linien das neue Mittelflurfahrzeug eingesetzt. Für einen barrierefreien Einstieg an den „alten“ Haltestellen der Linien ist ein Bahnsteig von 35 cm Höhe eine Bedingung, die nicht alle Haltestellen erfüllen. Soweit ohne größere Eingriffe in den öffentlichen Verkehrsraum möglich wurden die Haltestellen mit entprechenden Bahnsteigen bereits nachgerüstet.
Dort, wo nur wenig Platz vorhanden ist, ist eine Podestlösung in entsprechender Höhe hergestellt worden. Dabei erfolgt der barrierefreie Einstieg über das Podest in Höhe der ersten Tür des Fahrzeugs.
Einige Haltestellen, die z.B. ausschließlich einen Ausstieg auf das Fahrbahnniveau ermöglichen, können nur durch umfangreiche Umbaumaßnahmen barrierefrei ausgebaut werden. Hierzu zählen auch die Haltestellen des Bauloses S4: Ottostraße und Ofenstraße.

Die Beschlusslage

Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung am 18.12.2008 die Planungsalternativen für den Umbau der Rheinischen Straße in Bezug auf den barrierefreien ÖPNV mit einer städtebaulichen Integration zwischen Emscher und Dorstfelder Brücke zur Kenntnis genommen. Er hat sich für eine Variante (Variante 2) entschieden, die nunmehr Grundlage für die Ausbauplanung der Verwaltung in diesem Bereich ist.

Was soll passieren?

Die Planungen sehen vor, dass die Stadtbahn im genannten Bereich auf der gesamten Länge in Mittellage geführt wird. Im Bereich der Huckarder Straße bzw. Ottostraße werden die Haltestellen mit Mittelbahnsteigen (35 cm Höhe, etwa 3,75 m Breite, 60 m Länge) ausgestattet. So können auch Stadtbahnfahrzeuge als Doppeltraktion an den Haltestellen halten. Über jeweils am Kopfende angeordnete Rampen wird ein barrierefreier Zugang zum Bahnsteig gewährleistet. Der KFZ-Verkehr wird von der Ottostraße bis zur Neue Radstraße nicht an der Stadtbahn vorbeifahren können. Die Linksabbieger in diesem Bereich werden über eine separate Spur geleitet, so dass eine Behinderung nicht erfolgt. Die Stadtbahnplanungen bedingen eine Veränderung der Fahrtrichtung in der Joachimstraße und der Ottostraße. Dann wird dort nur noch nach Süden (Joachimstraße) bzw. Norden (Ottostraße) eine Durchfahrmöglichkeit gegeben sein. Aus Platzgründen können ausschließlich auf der Südseite der Rheinischen Straße Parkmöglichkeiten vorgesehen werden. Diese werden zusätzlich zu den bereits vorhanden Plätzen am ehemaligen Versorgungsamt, am Geschäftszentrum Joachimstraße / Rheinische Straße und an der Klemensstraße zur Verfügung stehen. Soweit wie möglich erfolgt eine Begrünung des Bereichs.

Aktuell

Derzeit werden die vorab notwendigen Kanalbauarbeiten mit dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung abgestimmt. Weiterhin werden mit der Feuerwehr die Bedingungen im Rahmen der Sicherstellung des 2. Rettungswegs abgestimmt.