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Tiefbauamt

Straßenbahn überquert eine Straße
Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt

Niveaufreie Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße – Baulos 75

Das Projekt

Die Umsetzung der niveaufreien Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße ist Voraussetzung für den Autobahnausbau der B1 zur A40 (6-streifiger Ausbau, Projekt Landesbetrieb Straßen NRW).

Das Projekt umfasst die Beseitigung des heutigen niveaugleichen signalgesteuerten Abzweiges der Stadtbahnlinie U47 aus dem Mittelstreifen der B1 in die Marsbruchstraße. Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Vermeidung gegenseitiger Behinderungen zwischen dem Individualverkehr (IV) und dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Die Beschlusslage

Mit dem Ratsbeschluss zum Stadtbahnentwicklungskonzept (14.02.2008) wurde die Maßnahme in den Korb 1 – Maßnahmen in Bau und in Vorbereitung – eingestuft. Den Ausführungsbeschluss fasste der Rat am 08.07.2010. Die Bezirksregierung hat den Planfeststellungsbeschluss am 30.09.2010 gefasst. Er erlangte am 13.12.2010 seine Rechtskraft.

Die Finanzierung

Bei der niveaufreien Ausfädelung der Stadtbahn handelt es sich um eine Maßnahme nach dem Eisenbahn-Kreuzungsgesetz. Die Kosten werden zu je einem Drittel von Bund, Land und der Stadt Dortmund getragen. Die Verlängerung der Zweigleisigkeit Richtung Aplerbeck und ergänzende städtische Planungen in diesem Bereich werden mit Mittel des VRR AöR und der Stadt Dortmund finanziert.

Bilderstrecke: Inbetriebnahme Tunnel Marsbruchstraße

Arbeiter begutachten die neuen Gleise

Letzte Arbeiten vor der Inbetriebnahme   Bild: Tiefbauamt

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

Was soll passieren?

Die Planungen sehen folgendes vor: Die zweigleisige – insgesamt 1.100 Meter lange – Trasse der Stadtbahn beginnt östlich der Haltestelle Hauptfriedhof und verläuft in Richtung Aplerbeck in Mittellage der B1. Die Trasse „taucht“ über eine Rampe ab und unterquert die südliche Fahrbahn der B1 in einem Tunnel. Über die Rampe Marsbruchstraße kommt die neue Strecke wieder an die Oberfläche und wird vor der Kreuzung mit der Allerstraße durch eine Weiche an die alte Bestandsstrecke angeschlossen.

Die neue Haltestelle „Allerstraße/LWL- Klinik Dortmund“ fasst die bisherigen Haltepunkte „Vahleweg“ und „Allerstraße“ zusammen. Sie wird im Straßenniveau mit einem 60 Meter langen Mittelbahnsteig ausgerüstet. Zum barrierefreien Ein- und Ausstieg in das Stadtbahnfahrzeug wird der Bahnsteig 92 cm hoch und über 2 Rampen erreichbar sein.

Im Zuge des Neubaus wird auch die Marsbruchstraße entsprechend angepasst. Zur Sicherung des kreuzenden Individualverkehrs, sowie zur Gewährleistung eines störungsfreien Stadtbahnbetriebes wird der Straßenraum der Marsbruchstraße aufgeweitet und separate Abbiegespuren werden eingerichtet. Ein Grünstreifen wird das Umbaugebiet optisch auflockern und gleichzeitig den ÖPNV und IV trennen. Auf der östlichen Straßenseite wird der Gehweg angepasst und auf der westlichen Seite entsteht ein Geh- und Radweg.

Visualisierung der Fahrleitungsplanung

Baugeschehen

Die bauvorbereitenden Rodungsarbeiten für die Verlegung der Versorgungsleitungen erfolgten Anfang 2011. Es wurden Einzelbäume im Bereich Marsbruchstraße bis Allerstraße gefällt. Der Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild wurden durch Ersatzplanzungen von Alleebäumen kompensiert. An der Lichtendorfer Straße wurden 29 Säuleneichen im März 2011, an der Herrenstraße wurden im Januar 2012 38 Vogelkirschen gepflanzt. Auf der Südseite der Vellinghauser Straße folgten im Frühjahr 2012 Pflanzungen von 44 Stieleichen sowie weiterer 18 Bäume auf der Südseite im Januar 2013. Von den 180 vorgesehenen Ersatzbäumen wurden somit bereits 129 neue Bäume gepflanzt.Damit die Bauarbeiten für den Tunnelbau begonnen werden konnten, wurden dann Ende Februar 2013 die restlichen Fällungen von 109 Bäumen im Mittelbereich der B1 und in der Marsbruchstraße durchgeführt.

Mit den Arbeiten für den 1. Bauabschnitt der Roh- und Gleisbaumaßnahme (Tunnelbau) wurde im April 2013 begonnen. Mittels zweier Großbohrgeräte wurde auf der Nordseite ein Bohrträgerverbau (Berliner Verbau) hergestellt. D.h. es wurden Bohrlöcher für die etwa 12 m langen Stahlträger des Verbaus erstellt. In dessen Schutz wurde die Baugrube für den Tunnel ausgehoben. Danach wurde nördlich der Baugrube im Mittelstreifen der B1 ein provisorisches Gleis erstellt, damit die Stadtbahn weiterhin die Endstelle Aplerbeck erreichen kann und die Bauarbeiten ungestört durchgeführt werden können. Aufgrund des Insolvenzverfahrens des beauftragten Bauunternehmens kam es auf der Baustelle zu Verzögerungen.

Im Dezember 2013 konnten jedoch die für das provisorische Gleis erforderlichen Arbeiten auf der Nordseite abgeschlossen werden und die Umlegung der Stadtbahn auf das neu erstelle Gleis erfolgen.

Bilderstrecke: Impressionen zum Bau

Erstellung Straßenprovisorium zur Umfahrung Baustellenbereich

Erstellung Straßenprovisorium zur Umfahrung Baustellenbereich   Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

Aktuell

Der erste und zweite Bauabschnitt mit den Rohbauarbeiten konnte weitestgehend abgeschlossen werden. Bevor der neue Tunnel B1/Marsbruchstraße jedoch in Betrieb genommen werden kann, müssen im dritten Bauabschnitt in der Marsbruchstraße noch umfangreiche Gleisbauarbeiten vorgenommen werden, u.a. im jetzigen Bereich der vorhandenen Haltestelle Allerstraße. Dafür muss die alte Haltestelle abgebrochen werden.

Daher wurde die neu gebaute Haltestelle Allerstraße/LWL-Kliniken (nördlich der Zufahrt zum Materialprüfungsamt) bereits am 23.05.2016 zunächst nur einseitig in Betrieb genommen (Bahnsteigseite in Richtung Fahrtrichtung Stadtmitte). Auch wenn noch einige Restarbeiten anstehen und die Haltestelle nur von der Südseite aus - also im Bereich der Einfahrten des Materialprüfungsamtes und LWL-Klinik - erreichbar ist, ist diese Maßnahme für den weiteren Bauablauf notwendig.

Bilderstrecke: Tunneldurchstich

Rampe

  Bild: Stadt Dortmund

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

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