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Rombergpark

Tiefbauamt

Bild: Walter Keller

"StadtGrün naturnah"

Dortmund blüht auf: Bewerbung um das Label "StadtGrün naturnah" läuft

Dortmunder Grünmanagement am Puls der Zeit

Jeden Tag kann man es momentan den Medien entnehmen; die Biodiversität (Artenvielfalt) nimmt stark ab. Besonders die für die Funktionalität des Ökosystems so wichtige Insektenwelt bricht dramatisch ein. Belastbare entomologische Untersuchen belegen, dass die Masse der Insekten sogar in Naturschutzgebieten um bis zu 80% zurückgegangen ist. In Dortmund wurde die Notwendigkeit gegen zu steuern bereits vor vielen Jahren erkannt. So ist die Stadt Dortmund seit dem Jahr 2012 Gründungsmitglied der Initiative "Kommunen für biologische Vielfalt".

Um diesen Weg zu festigen und innerhalb der Politik, Verwaltung und Bürgerschaft fest zu verankern, wurde in diesem Jahr eine weiterer Schritt in Richtung eines modernen und zeitgemäßen Grünflächenmanagements gegangen. Die Stadt Dortmund hat sich an einem Labelingverfahren " Stadtgrün naturnah" beteiligt und einen ersten Erfolg erzielt: Unter 51 Bewerbern wurden sie in den Kreis der 15 Städte aussichtsreichsten Bewerber gewählt und kämpft nun um die ersten Plätze bei diesem Verfahren.

Nun gilt es die Kräfte unter allen beteiligten Ämtern und dem Ehrenamt zu bündeln, um ein gutes Endergebnis zu erzielen.

Im Stadtbild lässt sich das neue Konzept schon an vielen Stellen beobachten: Die Märkische Straße, Bornstraße, Teile der Ardeystraße und viele andere Stellen sind blütenreich und bilden mitten in der Stadt ein Paradies für Insekten. Im Juni steht nun die erste von zwei Mahddurchgängen dieser Flächen an, die zweite erfolgt nach dem Blütenflor zwischen September und Oktober.

Bilderstrecke: "StadtGrün naturnah"

Dortmund blüht auf: Bewerbung um das Label "StadtGrün naturnah" läuft

Margeritenwiese 9 Bilder
Margeritenwiese
Bild: Stadt Dortmund / Tiefbauamt

Da für das neue Konzept viele neue Erfahrungen gesammelt werden müssen, Mitarbeiter geschult und der Maschinenpark angepasst werden muss, wird der Prozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hier bitten wir um Geduld und Unterstützung aller Bürger und Beteiligten aus Politik und Verwaltung.