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U-Bahn

Tiefbauamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): GPM

Stadtbahn

Das ehemalige Stadtbahnbauamt wurde am 01.03.2013 mit dem Tiefbauamt zusammengelegt.

Das von 1969 bis zur Zusammenlegung mit dem Tiefbauamt am 01.03.2013 bestehende Amt bündelte den Sachverstand von Planern, Architekten und Bauingenieuren, von Fachleuten aus Maschinenbau, Elektrotechnik sowie von Finanzierungs- und Verwaltungsexperten. Diese nehmen auch weiterhin die Aufgaben des Stadtbahnbaus wahr – nun in einzelnen Bereichen des Tiefbauamtes.
Zu den Aufgaben gehören die Planung, der Bau und die technische Ausrüstung von Stadtbahnanlagen. Dazu gehören Oberflächen- und Tunnelstrecken, verbunden mit Tunnel-, Gleis-, Straßen-, Kanal- und Leitungsbau. Hinzu kommen Verknüpfungen mit Eisenbahn und Bus, Anlagen der Stromversorgung und der Leittechnik sowie Park & Ride/Bike & Ride-Angebote.
Seit 1969 hat der Rat der Stadt Dortmund schrittweise die nötigen Baubeschlüsse für die Stadtbahn gefasst. Mit Förderung von Bund und Land Nordrhein-Westfalen wurden bis einschließlich 2014 etwa 1,3 Mrd. Euro an Planungs- und Baumitteln für den Bau und die Beschleunigung des Dortmunder Stadtbahnnetzes bereitgestellt.
Die Gesamtlänge der Stadtbahnstrecken in Dortmund beträgt 75 km.

Die Stadtbahn verkehrt ungestört in eigenen Tunnelanlagen (20,5 km) sowie oberirdisch auf eigenem Bahnkörper (54,5 km), in Einschnitt- oder Dammlage, ebenerdig auf unabhängigem Gleis mit einzelnen signalisierten Kreuzungspunkten sowie ausnahmsweise im Straßenraum eingepflastert mit Vorrang vor dem Straßenverkehr.

Von den 125 Stadtbahnhaltepunkten sind 104 Haltepunkte, (83%) barrierefrei ausgebaut, d.h. per Rampe und/oder Aufzug stufenlos erreichbar (80 oberirdische Haltestellen und 24 unterirdische Bahnhöfe). Die übrigen Haltepunkte werden sukzessive nachgerüstet (Stand Juni 2015).
Der Betrieb auf allen Strecken der Dortmunder Schiene erfolgt durch DSW21.