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Eisenmarkt

Tiefbauamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Jonas Lang

Eisenmarkt

Der Eisenmarkt ist die Verbindungsstraße zwischen der Kuhstraße und der Silberstraße.

Eisenmarkt 1 vor 1918

Eisenmarkt 1 vor 1918
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stadtarchiv

Namensherkunft

Der Bereich, in der die Straße heute liegt, war früher ein Platz namens "Eselmarkt". Andere historische Plätze im Dortmunder Innenstadtbereich waren der große Markt, der Gänsemarkt, der Friedhof und der Sonnenschein. Der 1871 von "Eselmarkt“ in "Eisenmarkt“ umgeänderte Straßenname hatte dies weniger der gerade aufblühenden Eisen- und Stahlindustrie der Stadt zu verdanken, sondern war eher historischen Traditionen der Stadt geschuldet. Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt der "Eselmarkt" seinen aktuellen Namen.

Eisenmarkt 1 vor 1918

Eisenmarkt 1 vor 1918
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Stadtarchiv

Historie

Vor dem zweiten Weltkrieg verlief die enge Straße durch den Hövelhof und führte vom Hiltropwall, zwischen der Rückseite des alten Stadttheaters und dem Gelände der alten Synagoge, bis zur Silberstraße. Am nördlichen Straßenteil befand sich damals auch das Gebäude der Oberschule für Mädchen (Mallinckrodt-Schule).
Im Jahr 1953 wurde zunächst im Zuge der großflächigen Grundstücksumlegung und Neustrukturierung der Dortmunder Innenstadt beschlossen, nur für den südlichen Abschnitt des Eisenmarkts – zwischen Kuhstraße und Hiltropwall – den Namen beizubehalten. Allerdings erfolgte in diesem Bereich der Neubau des Stadttheaters, was dazu führte, dass der Beschluss ausgesetzt werden musste.
Schließlich durfte sich seit 1961 der nördliche Teil der Straße zwischen Kuhstraße und Silberstraße weiterhin Eisenmarkt nennen.

Eisenmarkt

Blick in den Eisenmarkt aus Richtung der Silberstraße
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Marcel Armonat

Adolf Kolping

Adolf Kolping
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Museum Kunst im öffentlichen Raum

Kunst im öffentlichen Raum

Zum 100 jährigen Bestehen des Kolpinghauses gestaltet Bugumil Buszynski 1993 die Plastik "Adolf Kolping“. Der katholische Priester trägt ein bodenlanges Gewand.
Gegenüber der Skulptur steht die "Weltkugel“, 1995 von Klaus Unger geschaffen. Sie soll das weltweite Netz des Kolpingwerks verdeutlichen, welches sich in über 60 Ländern für eine gerechtere Welt engagiert.