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Amt für Wohnen und Stadterneuerung

Bild: Stadt Dortmund

Quartiersentwicklung und Analysen

Negative Entwicklungen in Wohn- und Siedlungsquartieren zeigen sich häufig durch eine steigende Anzahl von Wohnungsleerständen. Damit frühzeitig die Ursachen und mögliche Handlungsoptionen erörtert und diskutiert werden können, ist es erforderlich, bestimmte Quartiere kleinräumig zu untersuchen. Das Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die die Wohn- und Lebenssituation in diesen Quartieren verbessern.

Hierzu bedienen wir uns einer Analysemethode, die sowohl die Schwächen und Risiken als auch die Stärken und Chancen eines Wohnquartiers deutlich macht. Neben der Erhebung von kleinräumigen Daten und Fakten sowie einer Begehung und Kartierung des Untersuchungsgebietes werden auch Experten- und Bewohnerbefragungen durchgeführt.

Die Auswahl für kleinräumige Untersuchungsgebiete ergibt sich insbesondere aus den Ergebnissen eines kleinräumigen Monitorings (ein Indikatorensystem auf Ebene der statistischen Unterbezirke) und aus der Auswertung wohnungswirtschaftlich relevanter Sozialdaten aus dem Sozialstrukturatlas der Stadt Dortmund. Im Kontext zum Aktionsplan "Soziale Stadt" und dem neuen Projekt "Nordwärts" werden vorerst entsprechende Untersuchungen in den so genannten Aktionsräumen bzw. innerhalb der Gebietskulisse "Nordwärts" favorisiert.

Wohnsiedlung durch die Lupe betrachtet

Bild: Quelle: RN-Archivfoto Neubauer / Montage: Menne

Quartiersentwicklung und Aktivierung privater Immobilieneigentümer

Die Ergebnisse der Quartiersanalysen, zu denen auch Handlungsoptionen bzw -empfehlungen gehören, werden vor Ort in den Quartieren mit Experten, Kommunalpolitikern und interessierten BewohnerInnen kommuniziert und diskutiert. Hier ist es auch eine wichtige Aufgabe, in Nachgang dazu mit den lokalen Akteuren gemeinsame Strategien zu erarbeiten, um einen Anschub für die Realisierung der Handlungsempfehlungen auf den Weg zu bringen.

In Dortmund gibt es rund 310.000 Wohnungen. Davon stehen rund drei Viertel im Eigentum privater Einzel- oder Kleinimmobilienbesitzer. Insofern kommt der Aktivierung privater Immobilieneigentümer eine besondere Rolle in der Arbeit des Wohnungsamtes zu.

Ein gutes Beispiel hierfür liefert derzeit das Projekt " IdEE-Nordstadt ". "IdEE" steht dabei für "Innovation durch Einzel-Eigentümer". Ziel ist es, Eigentümer zu unterstützen, um an einem nicht immer einfachen Standort die richtigen Entscheidungen zu treffen – und dabei auch die Nordstadt insgesamt zu stärken. Hierzu haben sich neben der Stadt Dortmund verschiedene Unternehmen, Verbände und Berufsgruppen zusammengeschlossen und gemeinsam neue Angebote für private Eigentümer speziell für die Nordstadt entwickelt.

Auch sonst wird stadtweit der Dialog mit privaten Immobilieneiegntümer gesucht, um diese zu Aktivieren, ihre Wohnungsbestände an heutige (auch energetische) Wohnansprüche anzupassen und somit Wohnquartiere attraktiver zu gestalten.

Abschlussberichte über die bisher analysierten Quartiere

Kontakt

Stadt Dortmund - Amt für Wohnen und Stadterneuerung - Siedlungs- und QuartiersentwicklungJörg HaxterAnsprechpartner