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Stadterneuerung - Amt für Wohnen und Stadterneuerung - Planen, Bauen, Wohnen - Leben in Dortmund - Stadtportal dortmund.de

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Amt für Wohnen und Stadterneuerung

Häuserfassaden

Stadterneuerung

Dortmund befindet sich seit Jahrzehnten in einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel.

Der wirtschaftliche Wandel beinhaltet die Entwicklung Dortmunds von einem traditionellen Industriestandort zu einem bedeutenden und modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort.

Ein Strukturwandel vollzieht sich und traditionelle Arbeitsplätze werden durch moderne Dienstleistungsberufe ersetzt. Heute sind rund 80 % aller Arbeitsplätze in Dortmund in diesem Bereich angesiedelt.

Zahlreiche Stadtteile verloren durch den Rückzug der Schwerindustrie an Bedeutung. Dies hatte die Arbeitslosigkeit vieler Bewohnerinnen und Bewohner zur Folge und führte zu ihrer räumlichen und sozialen Ausgrenzung.

Der Erhalt und die Schaffung attraktiver Stadtteile und die Revitalisierung der Wohngebiete stellen somit eine Herausforderung für die vom Wandel betroffenen Menschen sowie für die gestaltenden Kräfte in Politik und Wirtschaft dar.

Ein wirkungsvolles Instrument zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels ist die Stadterneuerung. Das traditionelle Handlungsfeld der Stadterneuerung befasst sich mit der Beseitigung städtebaulicher Mängel. Im Laufe der Zeit kamen soziale und wirtschaftliche Aspekte hinzu, da diese in Kombination mit städtebaulichen Maßnahmen erheblich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Stabilisierung von Stadtteilen beitragen. Integrierte Konzepte vereinen diese Aspekte und bilden die Grundlage einer nachhaltigen Stadterneuerung. In einem kontinuierlichen Prozess werden Konzepte mit städtebaulichen, architektonischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Sachverhalten entwickelt und umgesetzt. Hierbei spielt die Bürgerbeteiligung eine entscheidende Rolle. Während der Konzeptentwicklung und der Umsetzung werden Bewohner/innen und lokale Akteure einbezogen. Formen der Beteiligung sind – neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung – z.B. Eigentümer- und Nachbarschaftsforen, Akteursgespräche, Stadtteilkonferenzen, Quartiersfonds.

Die Stadterneuerung bedarf besonderer Finanzinvestitionen. Neben der Finanzierung durch die Stadt stehen Programme zur Finanzierung von EU, Bund und Land zur Verfügung. Die Städtebauförderung ermöglicht mit Förderquoten von bis zu 80 % umfangreiche Investitionen in Quartiere. Grundlage dieser Finanzierung bildet die Städtebauförderung mit den Förderrichtlinien Stadterneuerung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Veränderungen der ökonomischen und sozialen Bedingungen städtischen Lebens in den letzten Jahrzehnten haben zu neuen oder sich verschärfenden Problemen geführt. Zuwanderung und Integration bislang nicht-heimischer Bevölkerungsgruppen ist neben einer Stadt/Umland-Problematik (Stadtflucht) basierend auf der räumlichen Trennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit ein zu behandelndes Themenfeld. Hohe Arbeitslosigkeit und die Polarisierung der Sozialstruktur ergeben weitere Aktionsfelder. Die Verödung der Innenstädte und das Umgehen mit dem architektonischen Erbe der 60er und 70er Jahre in Verbindung mit der Finanzkrise der Kommunen ergeben schwierige Rahmenbedingungen für die Revitalisierung der Ortskerne, der Wohnsiedlungen sowie der City.

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Stadterneuerung in Dortmund von 1990 bis heute

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