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Brauhausstraße nach der Umgestaltung

Amt für Wohnen und Stadterneuerung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Stadterneuerung südöstliche City: Straßen aufwerten – Funktionen vernetzen

Dortmund hat in Bezug auf Versorgung und Dienstleistung im westfälischen Raum große regionale Bedeutung. Die City ist außerdem Mittelpunkt für die Gesamtstadt mit rund 590.000 Einwohnern und muss so eine Vielzahl von Funktionen erfüllen.

Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der City schwerpunktmäßig verschiedene Nutzungsbereiche (bspw. Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, etc.) gebildet: Diese gilt es, zu vernetzen und zu stärken, um so die Lebendigkeit der City zu steigern.

Südliche Betenstraße/Olpe/Viktoriastraße sowie Balkenstraße

Die Aufwertung der südöstlichen City wurde bereits in 2007 mit der Umgestaltung der nördlichen Betenstraße, der Brauhausstraße sowie der gemeinsamen Kreuzung begonnen.

nördliche Betenstraße nach der Umgestaltung

nördliche Betenstraße nach der Umgestaltung
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Brauhausstraße nach der Umgestaltung

Brauhausstraße nach der Umgestaltung
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die hier erfolgte Neugestaltung, mit der eine verbesserte Aufenthaltsqualität erreicht werden konnte, soll in den angrenzenden Straßen ihre Fortsetzung finden.

Die Straßen südliche Betenstraße/ Olpe/Viktoriastraße sowie Balkenstraße im südöstlichen Citybereich sind Bestandteile eines Erschließungsnetzes zwischen der Einkaufszone um den Westenhellweg und den Standorten der Stadtverwaltung. Die Olpe stellt eine fußläufige Verbindung zwischen Kleppingstraße und Friedensplatz her. Hier liegen die publikumsintensiven Zugänge zu einem Hotel und zum Stadthaus. Die südliche Betenstraße bildet die Fortsetzung der bereits umgestalteten nördlichen Betenstraße und vervollständigt gemeinsam mit der Balkenstraße die Nord-Süd-Verbindungen zwischen Westenhellweg und Rathaus.

Die momentane städtebauliche Situation besitzt keinen eigenen Gestaltcharakter. Der städtebauliche Gesamteindruck wird u. a. durch eine große Anzahl parkender Autos überschattet. Sowohl die Fahrgassen als auch die Parkstände sind an einigen Stellen überdimensioniert. Die Gehwege sind zu schmal und teilweise in einem baulich unbefriedigenden Zustand. Dies soll sich ändern.

Blick auf die Olpe vom Eingang eines dort gelegenen Hotels aus

Blick auf die Olpe vom Eingang eines dort gelegenen Hotels aus
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Südliche Betenstraße/Olpe/Viktoriastraße

Wegen der publikumsintensiven Einrichtungen mit ihrem Stellplatzbedarf muss die räumliche Trennung zwischen Fußgängern und Kraftfahrzeugen hier beibehalten werden.

Weniger Fahrverkehrsräume, geordnete Parkflächen sowie breitere Gehwege sind zur Steigerung der Aufenthaltsqualität geplant. Die Gehwege werden – analog dem hochwertigen Plattenbelag in der nördlichen Beten- und der Brauhausstraße – mit dem gleichen Plattenbelag ausgestattet. Auch die Straßenleuchten und anderes Stadtmobiliar werden dem Qualitätsstandard der nördlichen Betenstraße und der Brauhausstraße angepasst.

Balkenstraße

Hier sieht die Planung den Umbau der Straße in eine Mischverkehrsfläche vor, d. h. Fußgänger und Autofahrer werden den Straßenraum ohne Niveauunterschied zwischen Fahrbahn und Gehweg gemeinsam nutzen, Bordsteine entfallen.

Ein Stellplatzangebot wird es hier nicht geben, Park-Such-Verkehre der Kraftfahrzeuge sind damit ausgeschlossen und Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern und Autofahrern werden deutlich vermindert.

Auf der östlichen Seite der Balkenstrasse werden in einer Reihe abwechselnd Bäume und Leuchten gestellt. Sitzbänke und Radständer runden die Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität ab.

Durchführungszeitraum

Geplant ist eine Fertigstellung bis Ende 2014. Auf Grund der Überschneidung mit einer privaten Baumaßnahme in der Betenstraße kann es allerdings zu einer zeitlichen Verschiebung kommen.