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Wohnanlage Beginenhof

Amt für Wohnen und Stadterneuerung

Wohnen an der "Alten Mühle"

Gemeinschaftliches Wohnen für Seniorinnen und Senioren in Dortmund-Kurl

Dem privaten Investor, Herrn Rene Pfetzing, ist im Frühjahr 2007 das rund 2.200 m² große Grundstück von privater Seite zum Kauf angeboten worden. Darauf steht direkt zur Kurler Straße hin ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1827, in welchem sich die - zum damaligen Zeitpunkt noch - geschlossene Gaststätte „Zur Mühle“ befindet. Auch durch den langsamen Zerfall des ebenfalls seit Jahren leerstehenden Nebengebäudes im hinteren Grundstücksbereich beeinträchtigte dieses Areal das städtebauliche Erscheinungsbild in Dortmund-Kurl.

Die Absicht des Investors auf diesem Grundstück geförderte Wohnungen errichten, die Gaststätte "Zur Mühle" wieder eröffnen und die leerstehenden, nicht mehr benötigten Gebäudeteile (schlichter Kegelbahnanbau am Fachwerkhaus und Nebengebäude) abreißen zu wollen, begrüßte das Amt für Wohnen und Stadterneuerung unter dem Gesichtspunkt der Quartiersentwicklung in Dortmund-Kurl.

Die unmittelbare Nähe zum St. Elisabeth Krankenhaus, das zum Beispiel auch Tages- und Kurzzeitpflege vorhält, sprach dafür, an diesem Standort Wohnungen für Seniorinnen und Senioren bauen zu lassen. Der vom Investor beauftragte Dipl. Ing. Martin Zunker plante daraufhin einen zweigeschossigen Baukörper mit 24 barrierefreien Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte. Der Baubeginn erfolgte Anfang Februar 2008. Nach einer zügigen Bauphase übergab der Investor Ende November 2008 die Wohnungsschlüssel an die Mieterinnen und Mieter.

Idee: Wohnen mit Nachbarschaft

Bereits während der Planungsphase regte das Amt für Wohnen und Stadterneuerung an, dass Herr Pfetzing als Investor die Chance ergreifen sollte, neben den harten Faktoren, also dem reinen Bau der Mietwohnungen, auch weiche Faktoren, nämlich Rahmenbedingungen für ein gemeinschaftliches Wohnen anzubieten.

Um gemeinsam mit den zukünftigen Mieterinnen und Mietern Ideen für das Zusammenleben zu entwickeln, hatte der Investor das Projektentwicklungsunternehmen Fresdorf GmbH & Co.KG beauftragt. Interessierte wurden in zwei moderierten Veranstaltungen über das Projekt informiert. Vorstellungen wurden gemeinsam diskutiert. Das Interesse war riesengroß: Rund 80 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich und erklärten ihren Wunsch, mitzuarbeiten und dort einzuziehen. Ein erstes Kennenlerntreffen fand am 19. Juni 2008 auf gemeinsame Initiative des Investors sowie des Service-Teams im naheliegenden St.-Johannes Baptist-Gemeindehaus statt.

In erster Linie lebt eine nachbarschaftliche Gemeinschaft vom Engagement und der Eigeninitiative der Mietparteien und bietet Ihnen die Chance, Ihre Interessen und Fähigkeiten einzubringen. Daneben müssen weitere Bedingungen geschaffen werden wie zum Beispiel das Vorhandensein von Räumlichkeiten, in denen sich die Gemeinschaft treffen kann. Zu diesem Zweck hat Herr Pfetzing bei der Verpachtung der Gaststätte „Zur Mühle“ Wert darauf gelegt, dass das dortige Kaminzimmer zeitweise allen Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Mietwohngebäude zur Verfügung gestellt wird. Die Eheleute Tolo als Pächter der Gaststätte stehen dieser Idee positiv gegenüber.

Die Mietparteien haben in weiteren Treffen die Möglichkeit, aus ihrer Mitte heraus das gemeinschaftliche Wohnen mit Leben zu füllen.

Ansprechpartnerinnen Service-Team

Amt für Wohnen und Stadterneuerung - Service-Team "...anders wohnen – anders leben..."