Stadtkrone Ost

Amt für Wohnen

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Weitere Analysen und Berichte

Wohnen in Dortmund und der Region – eine Wanderungsmotivuntersuchung

Ergebnisbericht 2020

Seit einigen Jahren heißt es wieder: Dortmund ist eine wachsende Stadt! Im Rahmen der Wohnungsmarktbeobachtung wird deutlich, dass der positive Trend bei der Bevölkerungsentwicklung auf Außenwanderungsgewinne zurückzuführen ist. Gegenüber dem angrenzenden Umland verzeichnet die Stadt Dortmund in der jüngeren Vergangenheit jedoch ansteigende Wanderungsverluste. Mit diesen wenigen Sätzen kann die Ausgangssituation skizziert werden, die die Stadt Dortmund veranlasst hat, mit einer Wanderungsmotivuntersuchung das regionale Wanderungsgeschehen näher zu betrachten, um mögliche Ursachen für diese Entwicklung zu analysieren.

Im Sommer 2019 wurden 6.000 bzw. 7.000 Personen, die in den letzten Jahren aus dem Umland nach Dortmund bzw. von Dortmund ins Umland gezogen sind, nach den Gründen für ihren Zu- bzw. Wegzug sowie nach den Kriterien für die Wahl des neuen Wohnstandortes schriftlich befragt. Zusätzlich wurden Interviews mit Bewohner*innen ausgewählter Dortmunder Neubaugebiete geführt. Abschließend wurden die Erkenntnisse aus diesen Befragungen mit Wohnungsmarktexpert*innen diskutiert und auf dieser Grundlage Vorschläge für mögliche Handlungsoptionen entwickelt.

Die Darstellung der Ausgangssituation, der Vorgehensweise sowie die Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Bausteinen können dem Bericht "Wohnen in Dortmund und der Region – eine Wanderungsmotivuntersuchung" entnommen werden.

Zum Thema

Ergebnisbericht Wanderungsmotivuntersuchung Dortmund

Nachfrageanalyse zur Situation auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt - Umfragebericht 2018

Die Nachfrageanalyse zur Situation auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt geht der Frage nach, wie die Dortmunder*innen wohnen, wie sie es sich in Zukunft vorstellen und welche Herausforderungen sich daraus ableiten lassen. Kernstück ist eine von der Dortmunder Statistik durchgeführte Bürgerbefragung.

6.000 Dortmunder Bürger*innen wurden zu ihrer jetzigen Wohnsituation und zu ihren Wohnwünschen schriftlich befragt. Ergänzt wurden die Ergebnisse dieser Erhebung durch Interviews mit Wohnungsmarktakteur*innen sowie mit Vertreter*innen besonderer Nachfragegruppen (Senior*innen, Menschen mit Behinderungen, Transferleistungsempfänger*innen, Flüchtlinge, wohnungslose Personen, gemeinschaftliche Wohnprojekte, Studierende und High Potentials).

Zum Thema

Die ausführliche Darstellung der Hintergründe, der Methodik sowie der Ergebnisse der Nachfrageanalyse zur Situation auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt sind dem Umfragebericht zu entnehmen.

Altersgerechtes Wohnen in Dortmund: Eine Bestandsaufnahme und Analyse von Unterstützungsmöglichkeiten durch die öffentliche Verwaltung

Bachelorthesis von Pia Roskos, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV), 2020

Die Verbesserung der Wohnsituation von Senior*innen und von Menschen mit Behinderung ist ein vorrangiges wohnungspolitisches Ziel der Stadt Dortmund. In diesem Zusammenhang ist eine möglichst breit aufgestellte Datengrundlage über die Angebots- und Nachfragesituation erforderlich, um Bedarfe zielgerichtet formulieren zu können. Allerdings bestehen große Informationslücken auf der Angebotsseite insbesondere in Bezug auf den Aspekt der Barrierefreiheit/-armut im frei finanzierten Mietwohnungsbestand.

Diese Problematik wurde in der im Frühjahr 2020 von einer Studierenden der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV) verfassten Bachelorarbeit "Altersgerechtes Wohnen in Dortmund: Eine Bestandsaufnahme und Analyse von Unterstützungsmöglichkeiten durch die öffentliche Verwaltung" aufgegriffen. Den zentralen Baustein der Bachelorarbeit bildet eine Online-Befragung, die sich an die in Dortmund aktiven Wohnungsunternehmen, Investor*innen und Wohlfahrtsverbände richtet. Ziel der Umfrage war es, einen möglichst guten Überblick über das barrierefreie/-arme Wohnungsangebot der professionellen Dortmunder Wohnungsmarktakteur*innen in ihren frei finanzierten Beständen zu erlangen und qualitative Einschätzungen zu dem Themenfeld des altersgerechten und barrierefreien Wohnens zu sammeln. Die Ergebnisse der Umfrage sowie weitere vertiefende Analysen können der Bachelorthesis entnommen werden.

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