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Inklusionsplan 2020

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

UN-Behindertenrechtskonvention

Auf den Hund gekommen: Museen beteiligen sich an Kampagne "Assistenzhund willkommen"

Nachricht vom 10.03.2022

Wer demnächst beim Ausstellungsbesuch auf einen Hund trifft, braucht sich nicht zu wundern: Die Städtischen Museen beteiligen sich an der Zutrittskampagne "Assistenzhund willkommen" zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Assistenzhund für Museen

Thorsten Habel und seine Assistenzhündin Hanni haben das Naturmuseum besucht. Assistenzhunde sind in den städtischen Museen willkommen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Assistenzhund-Kampagne hat ein besonderes Ziel. Zutrittsrechte von Menschen mit Assistenzhund werden dadurch verbessert, so können sie am öffentlichen Leben besser teilnehmen.

Es sind nicht nur Menschen mit einer Sehbehinderung, die einen Assistenzhund benötigen. Die Vierbeiner kommen auch bei vielen anderen Personen mit chronischen Einschränkungen zum Einsatz. In den städtischen Museen haben diese Hunde ab sofort mit ihren Herrchen und Frauchen Zutritt. Spezielle Aufkleber weisen auf die Kampagne und die freien Zutrittsrechte hin.

Ausbildung für Assistenzhunde

Assistenzhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen mit einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen.

Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum weißt darauf hin, dass Assistenzhunde immer nur für einen Menschen ausgebildet werden. Sie erlernen mindestens drei Aufgaben, die die Behinderung direkt mindern.

Assistenzhunde müssen zudem hohe Standards in der Öffentlichkeit einhalten, zum Beispiel dürfen sie nicht schnüffeln und müssen andere Menschen und Hunde ignorieren. Assistenzhunde werden rund zwei Jahre ausgebildet, um diese Anforderungen zu erfüllen. Sie begleiten ihren behinderten Menschen 24 Stunden.

Dr. Dr. Elke Möllmann, Geschäftsbereichsleiterin der Städtischen Museen und Direktorin des Naturmuseums, hat am Donnerstag, 10. März, Allergiker Thorsten Habel mit seiner Assistenzhündin Hanni im Naturmuseum begrüßt.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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