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Menschen mit Behinderungen

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Dialog-Veranstaltung

Vertreter der Verwaltung, Politik und Inklusionsarbeit diskutierten über "Inklusive Gestaltung der Gesundheitsversorgung und von Kultur- und Freizeitangeboten in Dortmund"

Nachricht vom 16.11.2018

Die Stadt Dortmund erarbeitet gegenwärtig einen Dortmunder Inklusionsplan durch die Inklusionsbeauftragte und den Inklusionsbeirat. Hierzu soll es inklusive Beteiligungsverfahren in mehreren Handlungsfeldern geben. In einer Dialog-Veranstaltung am 13. November haben die Verantwortlichen der Stadt Dortmund mit Vertretern aus der Inklusionsarbeit, der Verwaltung und der Politik gemeinsam über diese Leitfäden diskutiert und Vorschläge, Anregungen und Hinweise eingeholt.

Von links: Siegfried Volkert, Vorsitzender des Inklusionsbeirates, Andrea Zeuch, Inklusionsbeauftragte und Geschäftsführerin des Inklusionsbeirates, Bürgermeisterin Birgit Jörder, Till Gerlach und Madeleine Neubauer, beide Vorstand des Inklusionsbeirates, Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, Petra Opitz, Vorstand Inklusionsbeirat

Von links: Siegfried Volkert, Vorsitzender des Inklusionsbeirates, Andrea Zeuch, Inklusionsbeauftragte und Geschäftsführerin des Inklusionsbeirates, Bürgermeisterin Birgit Jörder, Till Gerlach und Madeleine Neubauer, beide Vorstand des Inklusionsbeirates, Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, Petra Opitz, Vorstand Inklusionsbeirat
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Nach der Gründung des Inklusionsbeirates und der Bildung von Arbeitsforen für den Bereich Gesundheit und Freizeit/Kultur werden nun zwei Leitfäden entwickelt. Diese Leitfäden sollen beim Umsetzen einer inklusiven Gestaltung im Gesundheitswesen und von Kultur- und Freizeitangeboten richtungsweisend sein.

Bürgermeisterin Jörder: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden"

Die Dialog-Veranstaltung im Gesundheitsamt startete mit einer Eingangsbefragung und wurde dann von Frau Bürgermeisterin Jörder offiziell eröffnet, der die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Dortmund ein sehr großes Anliegen ist. Sie betonte, dass es bei der Inklusion um etwas Wichtiges, um Demokratisches gehe: um das Erreichen der gleichberechtigten Teilhabe der Menschen mit Behinderung in die normale Alltagswelt.

Bürgermeisterin Jörder erklärte, dass die Stadt Dortmund insgesamt auf einem sehr guten Weg zu einer inklusiven Stadt sei. "Denn wir nehmen es ernst, was seit 21 Jahren im Grundgesetz verankert ist. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Das Grundrecht auf Inklusion ist ein mühevoller, sensibler Lernprozess für uns alle – für Behinderte und Nichtbehinderte. Deshalb kann inklusive Arbeit nicht genug gelobt werden, zumal sie unsere Demokratie fördert." Sie bedankte sich bei der Inklusionsbeauftragten, Andrea Zeuch, die die Gründung des Inklusionsbeirates in Dortmund nicht nur konzeptionell vorbereitet hat, sondern bei der Zusammensetzung großen Wert auf eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in Dortmund gelegt hat.

Zusammenarbeit in Workshops

Über 50 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Politik, Verwaltung, Kulturbereich, Inklusionsbeirat, Behindertenpolitisches Netzwerkwerk, Gehörlosenverein, Stadtverband der Gehörlosen in Dortmund, Aktionskreis Der Behinderte Mensch in Dortmund, der Diakonie, den Krankenhäusern, dem Blinden- und Sehbehindertenverband, Mobile e.V.) nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten in den zwei Workshops Gesundheit und Freizeit/Kultur über die Entwürfe zur inklusiven Gestaltung im Gesundheitswesen und von Kultur- und Freizeitangeboten. Unter reger Beteiligung konnte diese mit ihren Ideen und Vorschlägen ergänzt werden. Die Leitfäden sollen eine weitere Grundlage für den Inklusionsprozess in Dortmund werden.

Die Teilnehmenden begrüßten die öffentliche und inklusive Beteiligungsform. Der rege Austausch hat für alle Beteiligten den Blickwinkel bezüglich der Belange der Menschen mit Behinderung erweitert. Sie äußerten den Wunsch nach weiteren Dialog-Veranstaltungen in diesem Beteiligungsformat, um den Inklusionsprozess in Dortmund weiter voranzubringen.

Präsentation der Ergebnisse in Sitzung des Inklusionsbeirates am 28. November

Die Inklusionsbeauftragte und der Vorsitzende des Inklusionsbeirates bedankten sich für die außerordentlich rege Beteiligung und freuten sich über die Ergänzungen. Sie luden bereits jetzt herzlich zu der Präsentation der gesamten Ergebnisse in die Sitzung des Inklusionsbeirates am 28. November in das Rathaus der Stadt Dortmund ein.

Zum Thema

Inklusionsbeauftragte und Inklusionsbeirat sind zuständig für den strukturierten Inklusionsprozess in Dortmund in den Handlungsfeldern Gesundheit, Freizeit/Kultur, Mobilität und Barrierefreiheit, Wohnen und alltägliche Lebensführung sowie Sicherheit und Schutz vor Gewalt.

Weitere Infos erhalten Sie bei: Andrea Zeuch, Inklusionsbeauftragte der Stadt Dortmund und Geschäftsführerin des Inklusionsbeirates, Telefon 0231 / 50 – 2 96 95, Fax 0231 / 50 – 1 08 91, E-Mail: azeuch@stadtdo.de.

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