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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Mobilität

Quartiersfonds Nordstadt fördert mobile Rampen für mehr Barrierefreiheit

Nachricht vom 07.05.2020

Mit Hilfe des Quartiersfonds Nordstadt wurden mehrere Modelle von mobilen Rampen für die kostenlose Ausleihe in der Nordstadt angeschafft – zum Nutzen verschiedenster Akteurs- oder Bewohner*innengruppen in der Nordstadt und zur Steigerung der Mobilität in den Quartieren.

Rollstuhlfahrender auf Treppenrampe

Ziel ist es, die barrierefreie Erreichbarkeit einer Vielzahl von Gebäuden in der Nordstadt zu schaffen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): QM Nordstadt

Die verbesserte Begehbarkeit der Orte stärkt neben Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder älteren Menschen auch Eltern mit ihren Kindern, da die Barrierefreiheit neben Rollstühlen auch für die Nutzungen mit dem Kinderwagen erleichtert wird. Die Inklusion von bisher ausgeschlossenen Gruppen der Nordstadtbevölkerung ermöglicht ihnen eine bessere Teilhabe am öffentlichen Leben. Der soziale Zusammenhalt und die Mobilität der gesamten Bevölkerung werden dadurch gestärkt und verbessert. "Die Anschaffung der Rampen ist ein wichtiger Beitrag für eine barrierefreie Nordstadt und steigert an wichtigen Stellen die Teilhabe von Menschen", so Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder.

Ziel ist es, die barrierefreie Erreichbarkeit einer Vielzahl von Gebäuden in der Nordstadt zu schaffen. Durch die Nutzung von leicht zu handhabenden, mobilen Rampen besteht die Möglichkeit, Treppen, Türschwellen oder Bordsteine schnell und unkompliziert zu überwinden. Dieser Gewinn an Barrierefreiheit stärkt alle Teile der Bevölkerung, wie zum Beispiel auch Mütter und Väter mit Kinderwagen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Rollstuhlfahrer*innen oder ältere Menschen mit Rollatoren.

Barrierefreiheit stärken

Diesen Bevölkerungsgruppen können die mobilen Rampen der Nordstadt helfen, besser am öffentlichen Leben teilzunehmen. Die mobilen Rampen können individuell und bedürfnisgerecht verteilt und eingesetzt werden und stärken somit die Barrierefreiheit in der Nordstadt. Zusätzlich zum direkten Mehrwert für die Bevölkerung werden Akteure für das Thema Barrierefreiheit stärker sensibilisiert und langfristig zu dauerhaften Lösungen anregt.

So wurden insgesamt sieben mobile Rampen (Koffer und Stufenrampen mit einer Tragfähigkeit bis zu 400 kg in variablen Längen) verschiedener, mobiler Modelle für unterschiedlich hohe Schwellen angeschafft. Vorteile bringen diese durch platzsparende Lagerungsmöglichkeiten, das leichte Material sowie schnellen Aufbau. Je nach Bedarf kann die Rampe an Trittschwellen, Treppenstufen oder Ähnlichem aufgebaut bzw. angelegt werden.

Verschiedene Rampenmodelle

  • Faltbare Kofferrampe L150, Typ-Nr.: IRP150, Gesamtlänge: 153 cm, Höhe: 5 cm, Breite innen: 76 cm, Tragfähigkeit: 400 kg, Eigengewicht: 11 kg
  • Faltbare Kofferrampe L200, Typ-Nr.: IRP200, Gesamtlänge: 200 cm, Höhe gefaltet: 5 cm, Breite innen: 76 cm, Breite gefaltet: 41,5 cm, Tragfähigkeit: 400 kg, Eigengewicht: 14,7 kg
  • Stufenrampe einteilig Drive-In-1, Typ-Nr.: DI 1080 Gesamtlänge 80 cm, Innenbreite 75 cm, Tragfähigkeit 300 kg

Institutionen, Einrichtungen, Vereine, Gewerbetreibende und weitere Akteure der Nordstadt können die Rampen beim Quartiersmanagement für eine befristete Zeit von drei Monaten kostenfrei leihen. Eine Verlängerung von weiteren drei Monaten ist bei Verfügbarkeit möglich. Für den Transport sind diese selbst zuständig. Wer sich eine Rampe leiht, bekommt zuvor eine Einweisung in die ordnungsgemäße und sichere Handhabung. Ebenso werden die Rampen für spezielle Einzelveranstaltungen wie z. B. "Offene Nordstadt Ateliers" verliehen.

Das Quartiersmanagement Nordstadt und der Quartiersfonds Nordstadt ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms "Soziale Stadt NRW - Dortmund Nordstadt". Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Zum Thema

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie obliegt auch die Ausleihe den vorgegebenen Sicherheits- und Hygienebestimmungen. Das Quartiersmanagement bittet daher zwingend um vorherigen Anmeldung via Email und/oder Telefon unter Quartiersmanagement Nordstadt, c/o Didi Stahlschmidt, Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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