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Ausschnitt eines Kalenders

Lesben, Schwule & Transidente

Bild: Dortmund-Agentur / Soeren Spoo

homochrom

Siebzehn

Drama - AT/2017 - 105 Minuten - FSK 12

Es sind nur noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und auf einem niederösterreichischen Internat in Lanzenkirchen toben die Hormone. Die 17-jährige, lesbische Paula (Elisabeth Wabitsch) schwärmt heimlich für ihre beste Freundin Charlotte (Anaelle Dézsy). Charlotte ist jedoch eigentlich mit Michael zusammen, obwohl sie Paula gelegentlich schöne Augen macht. Aber das scheint Paula nicht zu verstehen. Und dann ist da Lilli, die Paula auf dem Kieker hat und gehörig triezt. Doch wie es in der Pubertät läufiger mal ist, ändert sich in kurzer Zeit vieles. Plötzlich versucht Lilli, Paula zu verführen.

Nach zwei Kurzfilmen und einer Doku hat Monja Art mit SIEZBZEHN ihren ersten langen Spielfilm inszeniert (nicht zu verwechseln mit dem schwulen MIT SIEBZEHN von 2016). In intimeren Szenen mit zwei oder drei Protagonisten ließ sie einiges improvisieren, darüber arbeitete sie mit Drehbuch und festen Dialogen. Die 1984 geborene Drehbuchautorin und Regisseurin lässt sich Zeit, die Irrungen und Wirrungen der Gefühle zu inszenieren. So fühlt sich Pubertät an. Und auch wenn die Darsteller_innen unerfahren sind, so überzeugen sie doch, insbesondere Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch (siehe Auszeichnungen unten). Dass Homosexualität auf diesem österreichischen Internat kaum ein Problem ist und filmisch entspannt umgesetzt wird, hilft der Lockerheit des Films.

Eintritt: 8,00 €

Veranstaltungsinformation

homochrom: Siebzehn

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
Sonntag, 16. Juli 2017
18:30 Uhr

Veranstalter