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Evakuierung Klinikviertel am 12. Januar

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): GPM Foto

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Evakuierung im Klinikviertel am 12. Januar 2020

Entschärfung erfolgreich!

Zwei Blindgänger im Klinikviertel entschärft - Evakuierungsgebiet ist freigegeben

Es war eine der größten Evakuierungen der Nachkriegszeit: Am Sonntag, 12. Januar, mussten mehr ca. 14.000 Dortmunder*innen das Klinikviertel verlassen. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte zwei 250kg-Bomben, die bei vier Verdachtspunkten gefunden wurden.

In der Luisenstraße wurde eine britische 250kg-Bombe gefunden. In der Beurhausstraße eine amerikanische 250kg-Bombe.

Die beiden anderen Verdachtspunkte ergaben keine Funde.

Wir bedanken uns bei allen Anwohner*innen und Betroffenen, den vielen Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlern im Einsatz.

Im Bereich des Dortmunder Klinikviertels wurden in den vergangenen Monaten Untersuchungen zur Kampfmittelbeseitigung durch den erfahrenen Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg durchgeführt. Aktuelle und zukünftige Bauprojekte haben diese vorbereitenden Arbeiten nötig gemacht. Bei den Untersuchungen wurden auch sogenannte Anomalien festgestellt, die auf mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hinweisen. Ob es sich tatsächlich um Bombenblindgänger handelt, kann erst durch eine Aufgrabung festgestellt werden. Mit diesen Aufgrabungen wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen Lippe am Samstag, 11. Januar 2020 beginnen.

Von der Evakuierung werden rund 13.000 Anwohner*innen, Patienten der beiden Kliniken, Hotelgäste, und über 200 Bewohner*innen zweier Seniorenheime betroffen sein.

Bei allen Anstrengungen, die im Zusammenhang mit dieser Maßnahme stehen, hat die Sicherheit aller Beteiligten die oberste Priorität.

Die vier Bombenverdachtspunkte liegen an der Beurhausstraße, der Luisenstraße, im Kreuzungsbereich Rheinische Straße und Westentor sowie im Gartenbereich des St. Johannes-Hospitals. Um alle vier Punkte wurde ein Radius von 500 Metern zur Evakuierung gezogen, was einem Blindgänger von 500 kg entspricht. Dadurch ergibt sich folgender Radius zur Evakuierung:

Evakuierungsradius im Dortmunder Klinikviertel am 12.01.2020 aufgrund von Bombenverdachtsfällen

Evakuierungsradius im Dortmunder Klinikviertel am 12.01.2020 aufgrund von Bombenverdachtsfällen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die Bevölkerung wird gebeten, eigenständig ihre Wohnung bzw. ihr Gebäude bis 8 Uhr zu verlassen. Die erforderlichen Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen werden durch die eingesetzten Kräfte ab diesem Zeitpunkt eingeleitet.

Für die Patient*innen der Kliniken geht es bereits einen Tag früher los: die Evakuierung der Städtischen Kliniken und der Johannesklinik beginnen bereits am Samstag, 11. Januar.

Die Anwohnerinnen und Anwohner werden Anfang Januar noch durch Flugzettel zur Evakuierung informiert.

Zum Thema

Alle Maßnahmen werden eng zwischen der Stadt, den Kliniken und den zuständigen Dienststellen des Landes - Polizei und Bezirksregierung - und allen weiteren Akteuren abgestimmt. Die Stadt Dortmund wird alle Betroffenen weiterhin frühzeitig und kontinuierlich über www.entschaerfung.dortmund.de und die Social Media-Kanäle informieren und am Evakuierungstag den jeweils aktuellen Stand der Maßnahme mitteilen.