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Bild: Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

19.01.2018 - Bilanz zu Sturmtief "Friederike"

Zahlreiche Schäden und Behinderungen im Stadtgebiet

Nachricht vom 19.01.2018

Genau zum elften Jahrestag von Orkantief Kyrill fegte gestern Friederike über das Dortmunder Stadtgebiet und sorgte für zahlreiche Schäden und Behinderungen. Trotz der heftigen Böen waren am Ende nur sechs leicht verletzte Personen in Dortmund zu verzeichnen. Eine zunächst unter einem Baum eingeklemmte Person im Ortsteil Holzen bestätigte sich glücklicherweise nicht. Insgesamt mussten bis zum heutigen Mittag rund 800 Einsatzstellen durch 465 Helfer von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, dem THW sowie den Kollegen des Tiefbauamtes abgearbeitet werden.

Einer der zahlreichen entwurzelten Bäume

Einsatzkräfte bei der Zerlegung eines umgestürzten Baumes
Bild: Alle Rechte vorbehalten René Werner, IDA NewsMedia

Kurz nach 9:00 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Leitstelle der Feuerwehr ein, als der Wind langsam Fahrt aufnahm. Aufgrund der frühen Ankündigung der Unwetterfront des Deutschen Wetterdienstes hatte die Leitstelle bereits Vorsorge betrieben und schon am Abend eine Abfrage beim dienstfreien Personal gestartet, wer eventuell kommen könnte bzw. wer schon früher als zu gewohnten Ablösezeit gegen 12:30 Uhr zum Dienst erscheinen könnte.

Bilderstrecke: 19.01.2018 - Bilanz nach Sturmtief "Friederike"

Friederike hat für die Feuerwehr Dortmund zwischen 11:30 Uhr am 18.01. und 08:00 Uhr am 19.012018 785 Einsätze hervorgerufen.

Mit starker Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, des Tiefbauamtes und des THW bei der Beseitigung der Sturmschäden, des MHD und des DRK bei der Gestellung zusätzlicher Rettungsmittel konnten diese Einsätze abgearbeitet. Diese Bilderstrecke soll einen kleinen Eindruck vom Ausmaß der Schäden im Stadtgebiet vermitteln.

Ein umgestürzter Baum auf der Münsterstraße 16 Bilder
Baum auf Münsterstraße, Tiefbauamt im Einsatz
Bild: Alle Rechte vorbehalten René Werner, IDA NewsMedia

Diese Vorsorge zahlte sich schließlich aus, da bis zur Mittagszeit schon an die 400 Meldungen über umgestürzte Bäume und lose Dachziegel aufgenommen wurden. Die Anzahl der Anrufe nahm bis circa 14:00 Uhr noch zu, bevor der Wind und die Anrufe am späten Nachmittag dann deutlich nachließen. Aufgrund der steigenden Anzahl der Einsätze nahm auch der Führungsstab der Feuerwehr auf der Feuerwache 1 (Mitte) seine Arbeit auf, um die Einsatzleitstelle und die eingesetzten Kräfte zu unterstützen bzw. zu führen. Bis in die späten Abendstunden konnte somit eine Großzahl an Einsätzen (circa 680) abgearbeitet werden. Einige wenige wurden aufgrund der Dunkelheit dann noch abgebrochen und bei Tageslicht weitergeführt. Die jetztzige Anzahl liegt bei rund 800 Einsätzen, einige davon haben wir in der Bilderstrecke dokumentiert.

AP/AL - Pressestelle Feuerwehr