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Feuerwehr Dortmund

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Feuerwehr

Unterstützung für den Brandschutz und den Rettungsdienst auf den Weg gebracht

Nachricht vom 12.11.2019

Die Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung ist nach dem Brandschutz-, Hilfeleistungs-, und Katastrophenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (BHKG/NRW) eine Aufgabe der Gemeinden und Kreise. Die Gemeinden haben den gesetzlichen Auftrag, eine leistungsfähige Feuerwehr – je nach den individuellen Voraussetzungen jeder Gemeinde – vorzuhalten.

Bedarfspläne aus dem Jahr 2018

Um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr zu beschreiben sind die Gemeinden angehalten, Brandschutzbedarfspläne sowie Rettungsdienstbedarfspläne aufzustellen und fortzuschreiben. Dieses ist für den Bereich des Brandschutzes zuletzt im Jahr 2012 und für den Bereich des Rettungsdienstes im Jahr 2018 geschehen.

Eines der wesentlichen Qualitätsmerkmale bei der Erstellung dieser Bedarfspläne ist unter anderem die Benennung von Funktionsstärken zur sachgerechten Einsatzabwicklung. Neben den Funktionsstärken fließen noch die sogenannte Hilfsfrist, die Einsatzmittel und der Erreichungsgrad mit in die Betrachtung ein. Diese wesentlichen Qualitätsmerkmale dienen als Grundlage einer risikoorientierten Vorsorge und eines festzulegenden Sicherheitsniveaus in unserer Stadt.

Personalfaktor anheben

Das Ergebnis dieser Betrachtungen legt dann die Schutzziele für die Bedarfspläne fest und definiert für die Aufrechterhaltung der Funktionsstärken einen entsprechenden Personalfaktor. Dieser Personalfaktor ist in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und ggf. anzupassen. Bedingt durch arbeitszeitrechtliche Vorgaben sowie durch die Ausfallzeiten der letzten Jahre wird dem Rat der Stadt Dortmund die Anpassung des Personalfaktors für den Stellenplan 2020 im Brandschutzbereich von 4,87 auf 5,1 vorgeschlagen. Bei Zustimmung würde der Rat weiterhin festlegen, dass eine Überprüfung des Personalfaktors bei der Feuerwehr der Stadt Dortmund nun spätestens alle drei Jahre stattfinden soll.

48 neue Stellen bei der Feuerwehr in Planung

Darüber hinaus wird dem Rat zur Anpassung aller notwendigen taktischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie zur Sicherstellung der Schutzziele aus dem Brandschutzbedarfs- und Rettungsdienstbedarfsplan die Anpassung der täglichen Funktionsstärke auf 167 Funktionsstellen im 24-Stunden-Dienstbetrieb vorgeschlagen.

Durch die Anpassung des Personalfaktors auf 5,1 sowie der Festlegung der Funktionsstäke auf 167 Funktionsstellen im 24-Stunden-Dienstbetrieb könnten bei der Feuerwehr Dortmund zukünftig zusätzliche 47,66 Planstellen eingerichtet werden. In Anbetracht der derzeitigen Arbeitsmarktsituation für hauptamtliches Feuerwehrpersonal kann dieses allerdings nicht in einem Schritt realisiert werden. Vor diesem Hintergrund ist es daher vorgesehen, die Besetzung der Planstellen in einem über drei Jahre gestuften Verfahren durchzuführen.