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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

06.12.2019 - Feuer in Dorstfeld

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dorstfeld

Nachricht vom 09.12.2019

Ein brennendes Fahrrad verursacht einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund Dorstfeld. Vier Bewohner, darunter zwei Kinder, müssen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert werden.

Gegen 19:45 Uhr wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst in den Vogelpothsweg nach Dortmund Dorstfeld gerufen. Im Hausflur eines Mehrfamilienhauses brannte ein Fahrrad, hierdurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Hausflur. Einige Personen flüchteten daraufhin durch den verrauchten Bereich ins Freie.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer durch eine starke Rauchentwicklung deutlich zu erkennen. Das gesamte Treppenhaus des Gebäudes war verraucht.

An den Fenstern machten sich bereits einige Bewohner des Mehrfamilienhauses bemerkbar. Fünf Bewohner hatten sich bereits ins Freie gerettet. Sie wurden umgehend durch den Rettungsdienst versorgt.

Gleichzeitig wurden insgesamt drei Atemschutztrupps eingesetzt, die den Hausflur nach etwaigen Personen durchsuchten. Glücklicherweise wurde hier aber niemand angetroffen. Ebenfalls wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Der Brand konnte zügig gelöscht und das Treppenhaus mithilfe eines Hochleistungslüfters schnell vom Brandrauch befreit werden. Aufgrund der hohen Personenanzahl, die in dem Gebäude angetroffen wurde, wurden weitere Rettungswagen und Notärzte nachgefordert. Durch diese Maßnahme ist ein schneller Transport von mehreren Patienten und eine adäquate Versorgung gewährleistet.

Einige der Bewohner wurden zwischenzeitlich im Betreuungsbus der Dortmunder Feuerwehr untergebracht und dort rettungsdienstlich versorgt.

Insgesamt mussten zwei Erwachsene und zwei Kinder mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert werden.

Der Einsatz konnte nach etwa 1,5 Stunden beendet werden.

Die Höhe des Gebäudeschadens und die Brandursache werden nun durch die Kriminalpolizei ermittelt.

Am Einsatz waren insgesamt 58 Einsatzkräfte der Feuerwachen 5 (Marten) und 8 (Eichlinghofen) der Berufsfeuerwehr, der Löschzüge 16 (Hombruch), 18 (Oespel/Kley) der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt.

JW/AP - Pressestelle Feuerwehr