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Feuerwehr Dortmund

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Sicherheit

Stadt erneuert Verbot von Silvester-Feuerwerk in der City - Verstärkte Präsenz von Ordnungsamt und Polizei

Nachricht vom 20.12.2019

Zur Sicherheit der Besucher*innen der Silvesternacht in Dortmund wird die Stadt Dortmund wie in den Vorjahren zwei Verbotszonen für Pyrotechnik und Silvesterfeuerwerk einrichten.

Das Dortmunder U eingehüllt im Feuerwerk

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten CC BY-SA 2.0 / Daniel Hess

Die Stadt Dortmund richtet erneut zwei Verbotszonen in der Dortmunder City für das Abbrennen und Verwenden von Feuerwerk ein. Diese Verbotszonen sind gültig am Silvestertag, 31. Dezember 2019, ab 20:00 Uhr, bis Neujahr, 1. Januar 2020, um 2:00 Uhr. Die Verwendung von Bengalos / bengalischen Feuern ist ohnehin ganzjährig verboten. Bereits in den letzten Jahren haben die Stadt Dortmund und die Polizei gute Erfahrungen mit diesen Verbotszonen gemacht, sodass alle Beteiligten auch in diesem Jahr so zur Sicherheit der Besucher*innen der Silvesternacht in der Dortmunder Innenstadt beitragen.

Verbotszone am Hauptbahnhof

Die erste Böllerverbotszone wird eingerichtet im Bereich Königswall 16 bis 44 einschließlich Bahnhofsvorplatz, Platz der Deutschen Einheit, Max-von-der-Grün-Platz 1-7, Freistuhl/ Ecke Königswall, Katharinenstraße, Kampstraße 42 bis 80, Petrikirchhof, Westenhellweg 67-75.

Böllerverbotszonen an Silvester in Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Verbotszone am Platz von Leeds

Die zweite Böllerverbotszone wird eingerichtet im Bereicht Platz von Leeds, Brückstraße zwischen Platz von Leeds und Hohe Luft, Reinoldistraße 1-7, Kampstraße 1-4, Friedhof, Willy-Brandt-Platz, Brüderweg 1-3, Kleppingstraße 1-4, Marienkirchhof, Schuhhof, Markt 1-13, Westenhellweg 1-2, Ostenhellweg 1-19.

Böllerverbotszonen an Silvester in Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Verstärkte Präsenz von Ordnungsamt und Polizei

Die Polizei und das Ordnungsamt werden in der Silvesternacht mit einem deutlich verstärkten Kräfteansatz präsent sein und so für Sicherheit sorgen. Die Einsatzkräfte werden auf die Einhaltung der Verbotszonen achten und dazu beitragen, dass es einen fröhlichen, aber friedlichen Jahresübergang gibt. Bei etwaigen Störungen, aggressiven und inakzeptablen Verhalten Einzelner wird konsequent eingeschritten.

Die neue Citywache und mobile Wachen

Für Besucher*innen in der City werden mehrere Anlaufpunkte in der City angeboten. Dazu gehören zwei mobile Wachen, die zum einen im Bereich Katharinenstraße, oberhalb der Freitreppe gegenüber des Hauptbahnhofes, und zum anderen im Bereich des Reinoldikirchplatzes, oberhalb der Freitreppe zum Platz von Leeds, vorgesehen sind. Darüber hinaus wird die am neuen Standort Brüderweg 6 bis 8 befindliche Citywache am Silvestertag ab 20:00 Uhr geöffnet sein. Sämtliche Anlaufstellen werden gemeinsam von der Polizei und dem Ordnungsamt besetzt werden. Darüber hinaus können jederzeit die in der City eingesetzten Streifendienstkräfte angesprochen werden.

Verhaltenstipps und Sicherheitshinweise von der Feuerwehr

Jedes Jahr zum Jahreswechsel haben die Feuerwehren mit einer erheblichen Anzahl von Verletzungen, Verbrennungen und Wohnungsbränden zu tun. Dabei spielen die unsachgemäße Handhabung und Verwendung nicht zugelassener Feuerwerkskörper eine nicht unerhebliche Rolle. Um die Anzahl der Unglücksfälle zu verringern, möchte die Feuerwehr Dortmund den Bürger*innen einige Sicherhinweise geben, damit alle gesund in ein neues Jahr starten können:

  • Achten Sie beim Kauf Ihres Silvester-Feuerwerks auf die BAM - Zulassung (Bundesamt für Materialforschung und –prüfung; www.bam.de). Kaufen und verwenden Sie keine Grau- oder Billigimporte!
  • Bewahren Sie Ihre Feuerwerkskörper in einem sicheren geschlossenen Behälter (Umverpackung) auf, damit diese nicht durch Irrgänger entzündet werden können.
  • Schließen Sie alle Türen und Fenster und entfernen Sie brennbare Gegenstände von Balkonen, damit diese durch verirrte Raketen nicht entzündet werden können.
  • Lesen und beachten Sie immer die Gebrauchsanweisung!
  • Verwenden Sie Feuerwerkskörper nur im Freien. Für spezielle Tischfeuerwerke benutzen Sie eine feuerfeste Unterlage und achten darauf, dass sie nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Stoffen abgebrannt werden.
  • Raketen immer senkrecht starten. Dies gelingt am besten mit einer hohen Flasche, die zum Beispiel in einem Flaschenkasten steht. Achtung: Raketen niemals aus der Hand starten.
  • Bitte nicht mehrere Knaller bündeln oder auf irgendeine Art mit Feuerwerkskörpern experimentieren.
  • Feuerwerkskörper am besten am Boden zünden und sich schnell entfernen. Zündkörper mit Anreißfläche nach dem Zünden sofort wegwerfen, niemals auf Menschen oder Tiere richten und immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten.
  • Vorsicht bei Blindgängern. Diese auf keinen Fall ein zweites Mal zünden. Nähern sie sich einem Blindgänger nicht sofort; warten Sie rund fünf Minuten und übergießen ihn dann mit zuvor bereitgestelltem Wasser.
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände. Sollten Sie dem Drängen trotzdem einmal nachgeben, schützen Sie ihre Kinder durch geeignete Kleidung (Baumwolle) und setzen Sie ihnen eine geeignete Schutzbrille auf. Lassen Sie die Kinder keine Sekunde aus den Augen und sprechen Sie mit ihnen im Vorfeld über die Gefahren. Achten Sie besonders auf unkontrolliert herumspringende Feuerwerkskörper wie Knallfrösche, Kreisel, etc.

Übrigens: Nach erhöhtem Alkoholkonsum gilt stets: Genießen Sie das Feuerwerk bitte als Zuschauer*in. Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, verlassen Sie so schnell wie möglich ihre Wohnung und schließen möglichst die Türen zum Brandraum. Warnen Sie ihre Mitbewohnenden und alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112. Löschen Sie nur selber, wenn keine Gefahr für die eigene Gesundheit besteht.

Zum Thema

Angehängt als PDF-Dokument zum Download finden Sie den Flyer zum Pyroverbot 2019/20.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.