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17.01.2020 - Technische Hilfe im Hafen

Kollision zwischen einer Eisenbahn und einem LKW im Dortmunder Hafen

Nachricht vom 19.01.2020

Am Freitag Abend gegen 20:00 Uhr musste die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem Unfall zwischen einer Eisenbahn und einem LKW ausrücken. An einem unbeschrankten Bahnübergang im Dortmunder Hafen war es zur Kollision gekommen. Es waren drei Personen in den Unfall verwickelt, zwei von ihnen wurden verletzt. Die Berge- und Aufräumarbeiten dauern immer noch an.

Unfall zwischen einer Diesellok und einem LKW

Kollision zwischen einer Diesllok und einem LKW
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Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass es zu einer heftigen Kollision zwischen der sogenannten Dortmunder Hafenbahn und einem LKW- Gespann gekommen war. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand eingeklemmt. Sowohl die beiden Lokführer als auch der LKW- Fahrer konnten die Fahrzeuge bzw. die Bahn verlassen und befanden sich neben den Gleisen. Ein Lokführer und der LKW-Fahrer verletzten sich bei dem Unfallhergang und wurden nach einer Erstversorgung in Krankenhäuser transportiert. Ein zweiter Lokführer blieb unverletzt.

Eine umfangreiche Erkundung ergab, dass größere Mengen an Betriebsstoffen ausliefen. Hier wurden entsprechende Sicherungsmaßnahm durch die Feuerwehr vorgenommen und u.a. der Brandschutz sichergestellt, da von einer erhöhten Brandgefahr ausgegangen werden musste.

Der Zusammenstoß stellte sich als sehr intensiv dar. Ein Wagen der Bahn, beladen mit einem Überseecontainer, war mit dem Triebwagen verkeilt und wurde aufgeschoben.

Ebenso war der Triebwagen mit dem betroffenen LKW verkeilt. Weiterhin waren der Triebwagen und ein Wagen teilwise entgleist.

Aufgrund der schwierigen Lage der beteiligten Eisenbahnteile und des LKW, musste im weiteren Einsatzverlauf eine Bergung durch Spezialunternehmen erfolgen. Hier kamen u.a. zwei 300-Tonnen Kräne, mehrere Sattelauflieger und Bergungsfahrzeuge zum Einsatz. Die Feuerwehr unterstützte über den gesamten Zeitraum die Bergung.

Es wurde die gesamte Zeit der Brandschutz sichergestellt, ausgeleuchtet und mit technischem Gerät unterstützt. Darüber hinaus war der Umweltdienst der Feuerwehr anwesend. Durch ihn wurden Maßnahmen veranlasst, um Verunreinigungen des Erdreiches schnellstmöglich beseitigen zu lassen. Hierfür wurde eine Spezialfirma hinzugezogen. Das betroffene Erdreich musste großräumig ausgekoffert werden, hierzu war es notwendig die Gleise mit Schneidbrennern teiweise zu demontieren.

Der Einsatz konnte gegen 11:30 Uhr am Samstag von Seiten der Feuerwehr beendet werden. Die Beseitigung der Schäden wird aber noch weitere Zeit in Anspruch nehmen.

Im Einsatz befanden sich verschiedene Einheiten der Berufsfeuerwehr u.a. die Spezialeinheit Bergung, der Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Hombruch, Nette Asseln und der Spezialeinheit Verpflegung.

JoWa/Al -Pressestelle Feuerwehr