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Feuerwehr Dortmund

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

27.01.2020 - Feuer in Marten

Gerümpelbrand in ehemaliger Fruchtbörse

Nachricht vom 27.01.2020

In den frühen Morgenstunden alarmieren Passanten die Feuerwehr in die Hangeneystraße in Marten. Aus einer leerstehenden Lagerhalle steigt Rauch auf. Niemand wird verletzt.

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Drehleiter und Telekopmast über dem betroffenen Gebäude
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten foto112.de / H. Kaczmarek

Kurz nach 5:00 Uhr geht der erste Anruf bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Von der nahe gelegenen Feuerwache 5 (Marten) rücken die ersten Fahrzeuge aus. Unterstützung bekommen sie von einem Löschfahrzeug der Feuerwache 8 (Eichlinghofen).

Die ersteintreffenden Kräfte stellen fest, dass es in einem Anbau des etwa 40 mal 10 Meter großen Gebäudes brennt. Sofort wird ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Personensuche in die Halle geschickt. Parallel wird über eine Drehleiter ein weiteres Strahlrohr vorbereitet um das Feuer auch von aussen löschen zu können. Im Gebäude wurden glücklicherweise keine Personen angetroffen.

Da das Feuer einige Zeit unbemerkt geblieben war, konnte es sich in das Dach und in die Aussenfassade ausbreiten.

Um die versteckten Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Daches und der Fassade aufgenommen werden, um diese abzulöschen.

Diese Arbeiten gestalteten sich sehr langwierig und anstrengend und konnten auch nur unter Atemschutz durchgeführt werden. So mussten die eingesetzten Brandschützer immer wieder abgelöst werden. Die Retter setzten zu ihrem Schutz über 20 Atemschutzgeräte ein. Zur Unterstützung der Löscharbeiten von Aussen wurde ebenfalls ein Teleskopmast eingesetzt.

Aufgrund der langen Einsatzdauer und der Witterung wurden die Einsatzkräfte durch die Spezialeinheit "Versorgung" mit Warm- und Kaltgetränken versorgt.

Um 10:15 Uhr konnte der Einsatzleiter dann endlich die Rückmeldung "Feuer aus" an die Leitstelle geben. Die Aufräumarbeiten dauerten aber dann noch bis 11:45 Uhr an.

An diesem Einsatz waren insgesamt 54 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie des Rettungsdienstes beteiligt.

Zu weiteren Ermittlungen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

AP - Pressestelle Feuerwehr