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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

10.02.2020 - Sturmtief "Sabine"

Vorläufige Einsatzbilanz zum Sturmtief "Sabine"

Nachricht vom 10.02.2020

Das Sturmtief “Sabine“ bescherte den Einsatzkräften der Feuerwehr weniger Arbeit als zunächst vermutet. Auch die Sachschäden hielten sich im Rahmen, allerdings wurde eine PKW Fahrerin schwerer verletzt, als sie mit ihrem PKW gegen einen Baum prallten. Bis in die heutigen Mittagstunden wurden 201 Einsätze gezählt.

Der Baum musste mit Hilfe einer Drehleiter angetragen werden.

Symbolbild für die 201 Einsätze
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Feuerwehr Dortmund

Gegen Sonntagmittag wurden der Einsatzleitstelle der Feuerwehr die ersten Sturmeinsätze gemeldet. Hierbei handelte es sich vornehmlich um Einsätze mit geringen Sachschäden durch abgebrochene Äste und lose Dachteile. Zu einem Personenschaden kam es jedoch im Bereich des Hafens.

"Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 18-Jähriger aus Bochum mit seinem VW auf der Kanalstraße in Richtung Norden unterwegs. Als er nach rechts in die Schäferstraße abbiegen wollte, verlor er aus bislang ungeklärter Ursache offenbar die Kontrolle und kam mit seinem Fahrzeug nach links ab", heisst es in der Pressemedlung der Polizei Dortmund.

Der 18-Jährige und ein weiterer Insasse (19, aus Bochum) erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Ein 20-Jähriger aus Herne, der ebenfalls mit im VW saß, kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Im Laufe des Nachmittags nahmen die Notrufe dann etwas zu, so dass gegen 18 Uhr circa 80 kleinere Einsätze zu verzeichnen waren. Durch die frühzeitige Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr standen direkt 180 freiwillige Helfer an den Gerätehäusern in den Vororten parat, so dass die 160 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sich fast ausschließlich mit dem normalen Tagesgeschäft beschäftigen konnten. Zusätzlich wurden die Kräfte der Feuerwehr auch durch Einsatztrupps des Tiefbauamtes sowie des Technischen Hilfswerkes unterstützt.

In den Nachtstunden wurden dann nur noch wenige Einsatzstellen gemeldet und die Anzahl der Einsätze nahmen dann bei Helligkeit wieder zu. Aktuell sind immer noch einige Einsatzkräfte im Stadtgebiet unterwegs, um die letzten Schäden der bis dato 201 Einsätze zu beseitigen.

AL – Pressestelle Feuerwehr