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24.02.2020 - Tierrettung in Lücklemberg

Feuerwehr rettet neugierige Katze aus mißlicher Lage

Nachricht vom 25.02.2020

Die so viel zitierte Neugier brachte gestern eine junge Katze in Lücklemberg in Schwierigkeiten. Für die Retter entwickelte sich ein Ideenwettbewerb um das Herauslotsen des Katzenjungen. Vorab sei gesagt, dass Thunfisch sicher eine gewisse Anziehungskraft hat, aber Feuerwehrleute bei der Arbeit zu betrachten dadurch nicht zu toppen ist.

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Die neugierige Nase hinter der Giebelverkleidung
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Feuerwehr Dortmund

Zu Beginn der Geschichte erkundete die Katze offenbar den Balkon eines Einfamilienhauses und ließ sich durch eine recht kleine Öffnung an der Unterseite der Schieferverkleidung einer Giebelwand zur Erforschung derselben verleiten. Hinein ging es, wie so oft, recht einfach. Nach einer kurzen Tour bis zum Ende des Giebels steckte das neugierige Wesen jedoch fest und tat dies durch durchdringendes und tatsächlich verärgertes Miauen kund. Dem Appell folgend, alarmierten die Mieter des Hauses die Feuerwehr.

Gegen 14:40 Uhr wurden die Retter in den Beermannweg gerufen. Über eine tragbare Leiter verschafften sie die Beamten zunächst durch Abnehmen eines Teiles der Schieferverkleidung Zugang. Danach sägten sie mit einer Säbelsäge des Löschfahrzeuges einen Teil der Unterkonstruktion weg und konnten die Verkleidung dadurch unterseitig öffnen. Außer einer wieder neugierig hervorgestreckten Nase und weiterhin verärgerten Geräuschen ob Ihrer Situation, war jedoch kein Erfolg zu verzeichnen. Weder das feuerwehrtypische Verspritzen mit Wasser, noch Herauslocken mit herbeigebrachtem Thunfisch bewegten die junge Katze. Es schien fast, als fände sie die Bemühungen um sie viel spannender.

Erst nach Wegdrücken der gesamten Verkleidung von der Giebelwand sprang sie durch die größere Öffnung zu Boden. Eine Bewertung der etwa einstündigen Rettungsmission durch die Katze, war leider nicht zu erhalten, da sie sich erstmal aus dem Staub machte.

Am Einsatz beteiligt waren insgesamt acht Einsatzkräfte der Feuerwache 4 (Hörde).

AG/AP - Pressestelle Feuerwehr