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Bombenfund

Blindgänger-Fund am Heiliger Weg – 1.300 Anwohner*innen sind betroffen

Nachricht vom 11.08.2021

Im Rahmen von Bauarbeiten wurde am Mittwoch, 11. August, ein 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg am Heiliger Weg gefunden. Dieser muss noch am selben Tag entschärft werden. Von der Entschärfung sind ca. 1.300 Anwohner*innen betroffen. Der Außenring des Ostwalls wird gesperrt.

Bombenfund Heiliger Weg

Der Evakuierungsradius für die Bombenentschärfung am 11. August 2021
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Für Menschen, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen können, wir die Evakuierungsstelle im Max-Planck-Gymnasium, Ardeystraße 70-72, eingerichtet. Die DSW21 richtet zwei Busse ein, die die Personen in die Evakuierungsstelle fahren. Die Busse stehen ab 17:00 Uhr an den Standorten Heiliger Weg/Kronprinzenstrasse und Ernst-Mehlich-Strasse/Heiliger Weg.

Während der Entschärfung fährt die Linie 452 eine Umleitung über Prinz-Friedrich-Karl-Str. – Düsseldorfer Str. – Kronprinzenstr. – Im Defdahl – Voßkuhle – Westfalendamm – Märkische Str. – Saarlandstr. Die Haltestellen "Bismarckstr.", "Moltkestr.", "Heiliger Weg" und "Olgastr." entfallen.

Kein Zusammenhang zum Kampfmittelfund Schwanenwall

Zwischen dem heutigen Spontanfund am Heiligen Weg / Höhe Am Wasserturm und der Evakuierungs-Maßnahme "Kampfmittelfund Schwanenwall" am Sonntag, 15. August , gibt es keinen Zusammenhang. Der heutige Fund ist ein Spontanfund, wie er bei Bauarbeiten zu jeder Zeit vorkommen kann. Der Spontanfund muss laut Kampfmittelbeseitigungsdienst heute entschärft werden, da die Bombe heute gefunden, bewegt wurde und bezündet ist. Beide Maßnahmen zusammen durchzuführen, hätte bedeutet, den Bombenverdachtspunkt am Platz von Novi Sad heute bereits freizulegen. Bei einer Bestätigung des Bombenverdachtspunktes am Schwanenwall hätten dann kritischen Infrastrukturen, wie beispielsweise ein in dem Radius am Sonntag befindliches Seniorenheim, eine Demenzwohngruppe und auch die JVA, sofort geräumt werden müssen. Von beiden sich überschneidenden Radien sind lediglich ca. 50 Anwohner*innen betroffen. Diese müssen sowohl heute als auch am Sonntag ihre Wohnung/ihr Haus verlassen. Eine Zusammenlegung beider Maßnahmen hätte keine Synergieeffekte gehabt.

Zum Thema

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.