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Bombenfund

Blindgänger am Schwanenwall gefunden - 2.000 Anwohner*innen betroffen

Nachricht vom 09.09.2021

Im Bereich Schwanenwall wurde am Mittwoch, 8. September, bei Bauarbeiten ein 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Dieser muss am Donnerstag, 9. September, entschärft werden. Von der Entschärfung sind rund 2.000 Anwohner*innen betroffen.

Entschärfung am Schwanenwall – 2000 Anwohner*innen betroffen

Finaler Radius der Evakuierung am Schwanenwall am Donnerstag, 9. September
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschied sich aufgrund der positiven Gesamtsituation, die Evakuierung und Entschärfung auf heute, Donnerstag, 9. September, zu verlegen. Der Blindgänger wurde in der Nacht dann entsprechend bewacht.

12:00 Uhr startet die Evakuierung

Nachdem ein vorläufiger Radius gestern Abend bereits mitgeteilt wurde, steht der finale Radius in einem Umkreis von 250 Metern nun fest (siehe Karte). Demnach sind von der Entschärfung ca. 2.000 Anwohner*innen, einzelne Geschäfte entlang des Ostenhellwegs und Brüderstraße, der Verkehr auf dem Wall, der ÖPNV, und die angrenzenden Berufskollegs betroffen.

Die Evakuierung startet um 12:00 Uhr. Ab diesem Moment kommt es zu massiven Einschränkungen für den Verkehr am Wall. Wir bitten das Gebiet großräumig zu umfahren.

Evakuierungsstelle

Das Max-Planck-Gymnasium wird als Evakuierungsstelle eingerichtet. Deswegen findet heute an dieser Schule kein Unterricht statt. Die Entscheidung fiel auf diese Schule, da eine Unterbringung der zu evakuierenden Personen mit Blick auf den Infektionsschutz hier gewährleistet wird.

Die Evakuierungsbusse stehen Brüderweg Höhe Citywache und Geschwister-Scholl-Straße. Die Evakuierungsstelle Max-Planck-Gymnasium ist mit der Linie U45 (Westfalenhallen) und dem Bus 450 erreichbar.

Wer sein Auto in den im Radius liegenden Parkhäusern stehen hat, sollte dies auch bis 12:00 Uhr aus dem Radius geholt haben.

Verdi-Demonstration

Die für heute angemeldete Verdi-Demonstration konnte neu geplant werden und führt nun nicht mehr durch den Evakuierungsradius. Die neue Strecke: Start um 12:00 Uhr am Friedenplatz, danach -> Südwall ->Hoher Wall ->Westentor ->Kampstraße -> Hansastraße -> Prinzenstraße -> Abschlusskundgebung: 14:00 Uhr Friedensplatz.

Auswirkungen ÖPNV

Die Entschärfung hat auch Auswirkungen auf den ÖPNV: So kommt es zu Einschränkungen auf den Stadtbahnlinien U42, U43, U44 und U46. Die Linien U41, U45, U47 und U49 sind nicht betroffen.

Mit Beginn der Evakuierung fahren die vier Stadtbahnlinien an der Haltestelle "Reinoldikirche" ohne Halt durch, ein Aus- oder Einstieg ist nicht möglich. Mit Beginn der Entschärfung werden die vier betroffenen Stadtbahnlinien abgeschnitten:

  • Die U42 fährt zwischen Brügmannplatz – Grevel und Stadtgarten – Hombruch
  • Die U43 fährt zwischen Ostentor/Lippestraße und Wickede S
  • Die U44 fährt zwischen Dorstfeld Betriebshof – Kampstraße (der Bereich Borsigplatz ist über die Buslinien 455 und 456 erreichbar)
  • Die U46 fährt zwischen Westfalenhallen – Stadtgarten

Der AirportExpress fährt im Bereich des Walls eine Umleitung. Im gesamten Zeitraum kann es auf den genannten Linien zu Fahrplanabweichungen kommen.

Zum Thema

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.