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Fortbildung

Freiwillige Feuerwehr übt am Institut der Feuerwehr in Münster

Nachricht vom 25.10.2021

Wo normalerweise die Ausbildung der Führungskräfte der Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen stattfindet, konnten am letzten Wochenende drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund die Übungsmöglichkeiten des Instituts der Feuerwehr NRW nutzen.

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Die teilnehmenden Kamerad*innen vor ihren Löschfahrzeugen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Feuerwehr Dortmund

Insgesamt 43 Mitglieder der Löschzüge 11 (Sölde), 13 (Berghofen) und 26 (Lanstrop) starteten am Samstag den 23.10.2021 um 7:30 Uhr in Richtung Münster. Sie hatten fünf Löschfahrzeuge und zwei Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) dabei.

Bei Eintreffen auf dem Übungsgelände in Münster-Handorf gab es erstmal ein kleines Frühstück. Nach der Stärkung wurden verschiedene Einsatzübungen unter sehr realitätsnahen Bedingungen durchgeführt. Hierzu gehörte, dass die Fahrzeuge von einem Haltepunkt aus alarmiert wurden und dann die Einsatzstellen anfuhren. Somit konnte die Alarmierung, die Anfahrt (ohne Sondersignal oder –rechte), die Erkundung, die Beurteilung der Lage, die Befehlsgebung sowie der gesamte Übungs-ablauf mit Wasser am Rohr, angeschlossenen Atemschutzgeräten, bis hin zur Schlussmeldung, sehr realitätsnah dargestellt werden.

Als Übungsszenarien hatte sich Brandinspektor Tim Groß, der als Leiter der Jugendfeuerwehr im Löschzug 11 (Sölde) tätig ist, folgendes ausgedacht:

  • Übung 1: Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss mit einer vermissten Person
  • Übung 2: Gefahrstoffaustritt aus einem Kesselwagen eines Güterzuges und einer bewusstlosen Person, GAMS, Notdekontamination
  • Übung 3: Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Straßenbahn mit drei betroffenen Personen
  • Übung 4: Kellerbrand mit einem verrauchten Treppenhaus und zwei vermissten Personen
  • Übung 5: Kleingebäudebrand mit einer Person im Objekt und einer durch das Feuer mit Wärme beaufschlagten Gasflasche
  • Übung 6: Zimmerbrand im Erdgeschoss und einer Person, die im 1. OG vom Rauch eingeschlossen und bedroht war

Diese Übungen wurden durch die Sölder Brandmeister Sascha Petrlic und Matthias Sarg beobachtet und im direktem Anschluss im Kreise der Übenden nachbesprochen, um für weitere Einsätze dieser Art noch besser vorbereitet zu sein.

Zum Abschluss gab es eine Großübung, in die alle Kameraden und Fahrzeuge zusammen eingebunden waren. Diesmal sah das Szenario vor, dass es in einem Personenzug zu einem Brandereignis gekommen war. Insgesamt 18 Personen, durch Dummys dargestellt, waren hier betroffen. Dieser „Einsatz“ wurde unter der Leitung von Brandoberinspektor Ralf Hellmann, Leiter des Löschzuges 13 (Berghofen), abgearbeitet.

Gegen 19:00 Uhr waren Einsatzkräfte und Fahrzeuge wieder an ihren Standorten in Dortmund und nach fast 12 Std. ehrenamtlicher Zeit wieder einsatzklar für kommende Einsätze in den jeweiligen Ausrückebereichen.

Das Wetter hat zum Glück mitgespielt und die Kamerad*innen hatten einen interessanten und lehrreichen Tag, der auch viel Spaß bereitet hat. Alle Beteiligten bedanken sich bei den unterstützenden Stellen der Feuerwehr Dortmund und dem Institut der Feuerwehr NRW.