Dortmund überrascht. Dich.
Feuerwehr Dortmund

Feuerwehr

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Informationen zum Coronavirus

Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie hier:

12.11.2021 - Technische Hilfeleistung in Bodelschwingh

Weiße Substanz und beißender Geruch in Ladenlokal

Nachricht vom 12.11.2021

Weiße Substanz und beißender Geruch rufen Großeinsatz der Feuerwehr hervor. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

211112_th_abc2_speckestr_

Der eingesetzte Trupp vor dem Gebäude
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Dortmund-Agentur

Gegen 8:40 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Speckestraße in Bodelschwing gerufen. Als der Betreiber eines Ladenlokals seine Räumlichkeiten kurze Zeit vorher betreten hatte, nahm er im Bereich der Toilettenanlage eine weiße Substanz und einen beißenden Geruch wahr. Sofort verließ er die als Cafe genutzten Räume und informierte die Polizei und diese wiederunm die Feuerwehr.

Durch die Einsatzleitstelle wurden sofort mehrere Einheiten, darunter auch die Spezialeinheiten ABC-Gefahrenabwehr und Dekon zur Einsatzstelle alarmiert.

Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte wurde die Einstatzstelle großräumig abgesperrt.

In Schutzanzügen und mit Atemschutzgeräten ging ein Trupp in das Lokal vor um die Einsatzstelle zu erkunden. Sie fanden im Bereich der Toilettenanlage einen entleerten Schaumfeuerlöscher vor, sodass die weiße Substanz in den Räumen als Löschschaum identifiziert werden konnte. Der beißende Geruch rührte vermutlich von einer Reaktion des Schaums mit anderen in der Toilette verwendeten Reinigungsmitteln her.

Da die Ursache zu Beginn des Einsatzes unklar war, wurde an der Einsatzstelle auch ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, um die Brandschützer nach dem Einsatz gegebenenfalls von Gefahrstoffen befreien zu können. Dies war aber glücklicherweise nicht der Fall.

So bestand also zu keiner Zeit eine Gefahr für den Betreiber des Cafe's oder andere Anwohner.

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr zu weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 41 Einsatzkräften der Feuerwachen 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) und 9 (Mengede) sowie des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt.

AP - Pressestelle Feuerwehr