Feuerwehr Dortmund

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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

24.06.2022 – Feuer in Lütgendortmund

Autofahrerin wird zur Lebensretterin

Nachricht vom 24.06.2022

Passantin rettet Kind und Haustiere aus brennender Wohnung. 12-jährige mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus.

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Einsatzkräfte vor dem betroffenen Gebäude
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Feuerwehr Dortmund

Gegen 20:50 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zum Lütgendortmunder Hellweg gerufen. Passanten hatten dort eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoß eines zweigeschossigen Mehrfamilienhauses gemeldet.

Eine vorbeifahrende Autofahrerin entdeckte eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude. Sofort stoppte sie ihr Auto und machte auf sich durch mehrfaches Klingeln an der Wohnungstür bemerkbar.

Ein in der Wohnung befindliches 12-jähriges Mädchen wurde durch das Klingeln auf den Brand aufmerksam und öffnete die Tür.

Die Autofahrerin rettete die Jugendliche sowie zwei Käfige, indem sich ein Meerschweinchen und ein Hase befanden, aus dem Gebäude.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr gingen zwei Trupps unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor um das Feuer zu löschen. Ein weiterer Trupp unterstützte die Löscharbeiten vor Aussen. Das Feuer konnte in der Küche lokalisiert und schnell gelöscht werden. Zur Entrauchung der Brandwohnung wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes ein Hochleistungslüfter eingesetzt.

Insgesamt wurden drei Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst in Augenschein genommen. Zwei Personen konnten nach der Untersuchung an der Einsatzstelle verbleiben, das aus der Brandwohnung gerettete 12 jährige Mädchen wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert.

Die beiden geretteten Haustiere blieben unverletzt.

Noch während der Einsatzmaßnahmen nahm die Polizei die Ermittlungsarbeiten auf.

Im Einsatz befanden sich 45 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 5 (Marten) und 8 (Eichlinghofen) sowie des Löschzuges 19 (Lütgendortmund) der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

SH/AP – Pressestelle Feuerwehr