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Feuerwehr

Bild: Alle Rechte vorbehalten Helmut Kaczmarek

Projekt ePID

Molekülerkennender durchstimmbarer Multisensor für die persönliche Schutzausrüstung im Einsatz der Feuerwehr

Logo des Forschungsprojekts ePID

Logo des Projekts

Zur Lagebeurteilung beim Katastropheneinsatz werden bei Verdacht auf Freisetzung gefährlicher Stoffe derzeit nur schwere mobile Geräte verwendet. Unterdessen sind besonders bei dynamischer Entwicklung von Großschadensfällen z.B. in Produktionsgeländen Qualität und Quantität freigesetzter Substanzen mithilfe von tragbaren Geräten zu ermitteln. Technisch bleibt die aktuelle tragbare Schutzausrüstung jedoch weit hinter der fahrzeuggebundenen zurück. Die Einsatzkräfte bleiben daher gerade in kritischen Einsätzen gegenüber neu auftretenden Gefahrstoffen oder Reaktionsprodukten ungesichert.

Ziel des Projektes ePID ist eine erhebliche Verbesserung des Schutzes für zivile Einsatzkräfte indem für die dynamische Lagebeurteilung eine technisch optimierte, lokale Stofferkennung entwickelt wird. Diese soll sowohl technisch als auch wirtschaftlich in der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte einsetzbar werden.

ePID ist eine neue technische Variante von Photoionisationsdetektoren, welche mit einem robusten durchstimmbaren Zwischen- „Chip“ die Identifikation von Gefahrenstoffen anhand ihrer Ionisation ermöglicht. Anders als in der konventionellen PID wandelt die ePID die UV Strahlung in Elektronen variabler Energie um, womit Spurengase bezüglich ihrer Ionisierungsenergie gescannt werden. Die Vorzüge der PID, besonders Ergonomie und Mobilität, bleiben indes auch bei der ePID erhalten.

Durch Markteinführung und Vertrieb 2015 soll auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region ermöglicht werden.

Das Projekt gehört zu den Verbundprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird im Rahmen der Förderrichtlinie „KMU-innovativ“ gefördert.

Laufzeit: 15.11.2012 bis 14.11.2016

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gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung