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Feuerwehr

Bild: smart@fire

Projekt LaserRettung

Innovatives Lasersystem zur Rettung bei komplexen Unfallszenarien

Logo: Laser Rettung

Logo des Projekts

Rettungskräfte treffen bei ihren Einsätzen häufig auf Situationen, in denen eingeklemmte oder eingeschlossene Personen zu retten oder zu bergen sind. Beispiele hierfür sind unter anderem Verkehrsunfälle oder Zugunglücke. Durch den Einsatz neuer Materialien in der Automobilindustrie und die Weiterentwicklung bestehender Werkstoffe stoßen die verfügbaren Rettungssysteme (bspw. hydraulische Scheren) dabei immer häufiger an ihre technischen Leistungsgrenzen.

Im Projekt wird erforscht, in welcher Form Laserschneiden in der Unfallrettung einsetzbar ist und wie das System ausgelegt sein muss. Dazu soll eine kompakte Lasereinheit als neues Rettungssystem konzipiert, entwickelt und getestet werden. Die Einheit wird durch die Einsatzkräfte entweder manuell oder teilautomatisiert geführt.
Eckpfeiler für die Entwicklung des Lasers sind dabei, neben der grundsätzlichen Funktionsweise, die Robustheit, Flexibilität und praktische Einsatztauglichkeit der Komponenten. Besonderes Augenmerk gilt der Lasersicherheit, damit weder Retter noch Unfallopfer weiteren Gefährdungen ausgesetzt sind. Dazu werden technische Abschalteinrichtungen für den Laser integriert, Vorhänge und Matten für den mobilen Einsatz sowie Laserschutzbrillen zum Schutz der Retter und der Unfallopfer weiterentwickelt.

Rettungskräfte der Feuerwehr im Einsatz

Bild: Feuerwehr Dortmund / Pressestelle

Die Feuerwehr Dortmund wirkt im Projekt unter anderem bei der Erstellung des Handlungs- und Systemkonzeptes mit. Im Projektverlauf werden mit dem System Übungen durchgeführt, um das System unter einsatznahen Bedingungen zu testen und kontinuierlich zu verbessern. Zum Abschluss des Projekts werden Handlungsanweisungen für den Umgang mit dem Schneidsystem entwickelt und veröffentlicht.

Logo des Bundesministerium für Bildung und Forschung

gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

LaserRettung wird im Zuge der Bekanntmachung „Zivile Sicherheit – Innovative Rettungs- und Sicherheitssysteme“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 1,9 Millionen € gefördert.

Fördersumme der Stadt Dortmund:
385.035,00 €