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Octokopter fliegt über Indurstrieanlage

Feuerwehr

Bild: Feuerwehr Dortmund

Projekt TRADR

Vernetzung von Informationen aus verschiedenen Robotermissionen zur Darstellung komplexer Einsatzlagen

Logo TRADR

Bei Großschadenslagen mit ausgedehnten Einsatzstellen ist die umfassende und verlässliche Lageerkundung und -darstellung eine zentrale Aufgabe, um u.a. entsprechende (operative) Maßnahmen einleiten zu können. Nicht zuletzt durch Gefahren an der Einsatzstelle, besonders bei Unglücken mit gefährlichen Stoffen oder bei unwegsamem Gelände, kann gerade die Lageerkundung für Einsatzkräfte risikoreich und zeitraubend sein.

Das Projekt TRADR zielt auf den Einsatz intelligenter autonomer boden- und luftgebundener Robotersysteme ab, um die Erkundung sicherheitsrelevanter Ereignisse schneller und effektiver zu gestalten. Sicherheitsrelevante Ereignisse sind in diesem Zusammenhang Großschadenslagen mit mehrtägigen Einsatzverläufen, wie sie bspw. Naturkatastrophen nach Erdbeben oder Hochwasser nach sich ziehen. Eine besondere "TRADR"- Herausforderung ist dabei die innovative Lagedarstellung unter Einbeziehung der gewonnenen Informationen aus unabhängigen Missionen von Boden- und Luftrobotern.

Ziel ist es hierbei, die gesammelten Informationen über ein Großschadensereignis aus verschiedenen Robotermissionen in einer Datenbank zusammenzuführen und grafisch darzustellen. Dadurch sollen Informationen dauerhaft verfügbar gemacht werden und ein Situationsbewusstsein erzeugen, welches von den Robotern adaptiert und als Lerneffekt auf andere Einsätze übertragen werden kann.

Das Projekt wird im siebten Forschungsrahmenprogramm mit dem Schwerpunkt „Kooperation - Information- und Kommunikationstechnologien“ der europäischen Kommission gefördert.

Laufzeit: 01.11.2013 bis 31.12.2017

Verbundpartner:

  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Deutschland - Verbundkoordinator
  • Technische Universität Delft, Niederlande
  • Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, Deutschland
  • Königlich Technische Hochschule, Schweden
  • Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Schweiz
  • Tschechische Technische Universität Prag
  • Universität "La Sapienza", Italien
  • Ascending Technologies, Deutschland
  • Nationale Feuerwehr, Italien
  • Vereinigte Industrie- und Hafenfeuerwehr, Niederlande
  • Niederländische Organisation für angewandte naturwissenschaftliche Forschung, Niederlande
  • Stadt Dortmund, Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuerwehr Dortmund, Deutschland
Logo Europaeische Kommission

Gefördert durch die Europäische Kommission.

Fördersumme der Stadt Dortmund:
710.840,00 €

Gesamtvolumen des Projektes:
8,45 Mio. € (Zuwendung des Fördergebers an alle Projektpartner)

Ansprechpartner

Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR)Norbert Pahlke