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Verschiedene Rauchwarnmelder

Feuerwehr

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Betriebsbereitschaft

Funkvernetzung von Rauchmeldern

Zuverlässige Überwachung entfernter Räume

Miteinander vernetzte Melder geben das Signal im Brandfall untereinander weiter, lösen also gleichzeitig Alarm aus, wenn ein Melder Rauch erkennt. Das ist ein wesentlicher Vorteil, wenn die zu überwachenden Bereiche weit voneinander entfernt liegen und Gefahr besteht, dass ein einzelner Alarm nicht wahrgenommen wird.

Funkrauchmelder sind entweder durch Funk untereinander vernetzt oder durch Funk an eine Zentrale angeschlossen. Funkrauchmelder mit einem zentralen Empfangsgerät alarmieren im Brandfall sowohl am Melder selbst, als auch über die Zentrale.

Vorteile auf einen Blick:

  • Auch weit entfernte oder wenig genutzte Räume werden überwacht.
  • Brand in entfernten Räumen wird sofort angezeigt.
  • Verschiedene Gefahrenmelder einsetzbar: Feuer, Gas, Wasser, Hitze ...

Funk-Rauchmelder mit einem zentralen Empfangsgerät alarmieren im Brandfall sowohl stationär, das heißt am Melder selbst, als auch über die Zentrale mit einem lauten Alarmsignal. Empfehlenswert ist die Installation der Rauchmelder in den verschiedenen Räumen und der Einsatz des Empfangsgerätes im Schlafzimmer. In eine solche Funk-Alarmeinheit können je nach Anbieter auch Wasser-, Temperatur-, Gasmelder u.a. integriert werden.

Die Funk-Alarmeinheit überwacht bei Bedarf auch verschiedene Gefahrenmeldungen gleichzeitig. So können Sie nicht nur Ihr Zuhause absichern, sondern auch Ihr Büro, Ihre Praxis, und viele andere wichtige Bereiche. Die Funkreichweiten sind unterschiedlich und betragen im Freien bis zu 200m. In Räumen können ca. 30-50m bzw. bis zu 2 Betondecken überbrückt werden.

Netzbetriebene Rauchmelder

Hohe Sicherheit bei geringerem Wartungsaufwand

Die duale Stromversorgung (Hauptstrom per 230-Volt-Netz und Notstrom über Batterie) bietet doppelte Sicherheit: Die Brandstatistik Großbritanniens zeigt, dass die Ursachen für Fehlfunktionen bei batteriebetriebenen Rauchmeldern zu 62 % fehlende oder leere Batterien sind (Stand 2002).

Der Batterieaustausch wird bei 230-V-Rauchmeldern vermieden und Sie können sicher sein, dass die Geräte immer betriebsbereit sind.

Die Notstrom-Option gewährleistet eine einwandfreie Funktionsbereitschaft auch bei Stromausfall. Die zusätzlich installierte Batterie sorgt auch dann für optimalen Schutz. Diese Melder arbeiten weitestgehend wartungsfrei. Es gibt zudem Geräte mit wieder aufladbaren Akkus als Notstromversorgung, bei denen die Akkus fest eingebaut und daher nicht herausnehmbar sind.

Besonders geeignet bei Neubauten

Besonders gut eignet sich der netzbetriebene Rauchmelder für Neu- und Ausbau sowie bei Modernisierungen von Wohn- und Geschäftsräumen. Voraussetzung für die Montage ist eine 230-Volt-Stromversorgung. Mit einem Montagesockel kann ein netzbetriebener Rauchmelder auch nachträglich installiert werden. Der Sockel ermöglicht die Stromversorgung über eine Aufputz-Zuleitung.

Bei Mietwohnungen sind die Kosten für 230-Volt-Rauchmelder über die gesamte Produktlebensdauer für den Hausbesitzer geringer, da bei 230-Volt-Meldern keine jährlichen Servicekosten für den Batterietausch erforderlich sind. Daher spart der Hausbesitzer hier die Ausgaben für Servicekräfte, wenn er die Geräte regelmäßig auf ihre Funktion überprüfen lassen will.

Zusätzlich haben alle 230-Volt-Geräte eine Selbsttestfunktion, mit der die Stromversorgung und Funktionalität des Melders getestet wird und bei Fehlfunktionen automatisch eine Meldung erfolgt. 230-Volt-Rauchmelder werden üblicherweise von einem Fachbetrieb installiert. Bei einem Neubau entstehen nur geringe Mehrkosten, da die Kabelverlegung bereits gemeinsam mit der Stromversorgung erfolgt. Durch die Fachinstallation kann der Vermieter sicher sein, dass die Rauchmelder fachgerecht eingebaut werden.

Bei vernetzten Systemen können mehrere Geräte miteinander verbunden werden (Reihenverkabelung). Dadurch alarmieren sämtliche Melder, sobald ein Gerät Brandrauch erkennt. Um Fehlalarme zu vermeiden (zum Beispiel starkes Rauchen in kleinen Räumen), können einzelne Melder zeitweise deaktiviert werden (Stummschaltung). Einige netzbetriebene Rauchmelder können auch an Alarmzentralen angeschlossen werden, damit auf einen Blick ersichtlich ist, in welchem Raum sich der Brand befindet.