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Ordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Sicherheit

Kommunaler Ordnungsdienst erhält Personalverstärkung und zwei neue Fahrzeuge für den Außendienst

Nachricht vom 17.12.2019

Die Mitarbeiter*innen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) sind in ihrem Dienst als Fußstreife unterwegs, aber auch gemeinsam mit der Polizei unter Zuhilfenahme von Dienstfahrzeugen. 20 neue Mitarbeiter*innen und zwei weitere Fahrzeuge werden zukünftig den KOD verstärken.

Steven Dean und Benedikt Luig vom Kommunalen Ordnungsdienst in der Nordstadt

Steven Dean und Benedikt Luig vom Kommunalen Ordnungsdienst in der Nordstadt
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Torsten Tullius

Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung beschlossen, dem Außendienst des Kommunalen Ordnungsdienstes zwei weitere Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung wurde mit der Beschaffung der Fahrzeuge beauftragt.

Das Dortmunder Stadtgebiet ist - in Anlehnung an die Polizeiinspektionen der Polizei Dortmund - in vier Einsatzbereiche aufgeteilt: Mitte, Nord, Ost und West. Die Mitarbeiter*innen des Kommunalen Ordnungsdienstes sind in ihrem Dienst als Fußstreife unterwegs, aber auch gemeinsam mit der Polizei unter Zuhilfenahme von Dienstfahrzeugen. Derzeit sind 48 Mitarbeiter*innen im Außendienst tätig. Diese Anzahl wird nach aktueller Beschlusslage auf 68 aufgestockt.

Gesteigerter Bedarf

Um eine flächendeckende Abdeckung des Dortmunder Stadtgebietes gewährleisten zu können, ist die Ausstattung mit sechs Fahrzeugen unumgänglich. Auch im Hinblick auf die Erhöhung der Mitarbeiterzahlen im Außendienst besteht ein gestiegener Bedarf an Einsatzfahrzeugen. Hierdurch wird die Präsens des Kommunalen Ordnungsdienstes für die Bürger*innen sichtbarer, die Anzahl von Kontrollen, insbesondere in den Außenbezirken kann erhöht werden, um so die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern. Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls dar.

Die Fahrzeuge werden für unterschiedliche Maßnahmen eingesetzt: Sie fungieren beispielsweise als mobile Wache. So können sich die Mitarbeiter*innen auch mit den Bürger*innen in das Fahrzeug zurückziehen, um gegebenenfalls vertrauliche Gespräche zu führen. Bei besonderen Einsätzen der Kampfmittelbeseitigung müssen regelmäßig eine große Anzahl von Mitarbeiter*innen zu den Einsatzorten gebracht werden bzw. bei den regelmäßig wiederkehrende Sondereinsätzen, z. B. im Stadionumfeld bei Spielen des BVB, ist der Transport von sichergestellten Dingen (u. a. Getränke und Fanartikel) notwendig.

Spontan auf Ereignisse reagieren

Die Notwendigkeit der zusätzlichen Fahrzeuge liegt aber auch in der Vielfältigkeit der Aufgaben und in den Entfernungen zwischen den verschiedenen Einsätzen. Hier ist vorrangig die allgemein hohe Beschwerdelage zu sehen. Vielfach müssen Hinweise und Beschwerden, die aus der Bevölkerung an die Ordnungspartnerschaft heran getragen werden, zeitnah bearbeitet werden. Zu nennen sind hier zum Beispiel Störungen durch Personengruppen, Lärmbelästigungen, große Mengen Müll und Verstößen gegen die Ordnungsbehördliche Verordnung. Um wirksam hiergegen vorgehen zu können, müssen die Mitarbeiter*innen unmittelbar auch in den Außenbezirken eingreifen können.

Weiterhin sind im Bereich des Jugendschutzes häufig Kinder und Jugendliche zu transportieren. Dies kann zum Beispiel aufgrund des Fernbleibens vom Unterricht schulpflichtiger Jugendlicher oder zur Übergabe alkoholisierter Kinder und Jugendlichen an die personensorgeberechtigten Personen erforderlich sein. In all diesen Fällen ist ein zeitnaher Transport notwendig und geboten.

Von großer Bedeutung ist auch die deutlich verbesserte Unterstützungsmöglichkeit der Streifenteams untereinander. So können im Bedarfsfall schneller Kräfte zusammen gezogen werden, um zum Beispiel bei größeren Personengruppen die Eigensicherung zu erhöhen.