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Ordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Sicherheit

Drogenhändler bietet KOD-Mitarbeiter*innen im Dietrich-Keuning-Park Drogen an

Nachricht vom 18.02.2022

Zu den Einsätzen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) gehören auch Streifgänge in zivil - wie am Donnerstag, 17. Februar, im Dietrich-Keuning-Park. Dass den Mitarbeiter*innen dabei Drogen angeboten werden, ist eher selten. Dumm gelaufen für den mutmaßlichen Drogenhändler, den nun ein Strafverfahren erwartet.

Bei der Kontrolle im Park wurden die Mitarbeiter*innen des KOD von einem Mann angesprochen, der ihnen aus einer Serviette heraus mutmaßliches Marihuana zum Kauf anbot, das sich in mehreren durchsichtigen Beuteln befand.

Als sich die Angesprochenen als Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes zu erkennen gaben, ergriff die Person die Flucht, was aber durch die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes unterbunden werden konnte. Der Mann leistete Widerstand und musste von den Einsatzkräften bis zum Eintreffen der hinzu gerufenen Polizei vorübergehend gefesselt werden. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Den Verdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Dietrich-Keuning-Park im Fokus der Kontrollen

Der KOD ist u.a. im Dietrich-Keuning-Park mehrfach täglich präsent, um so für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Regelmäßig sind uniformierte Einsatzkräfte präsent, gelegentlich sind sie aber aus strategisch-taktischen Erwägungen auch zivil gekleidet. Bei diesen Einsätzen werden regelmäßig verschiedene Ordnungswidrigkeiten festgestellt und entsprechend sanktioniert.

Der Handel und Konsum von Betäubungsmitteln stellt grundsätzlich einen Straftatbestand dar, für deren Verfolgung die Polizei zuständig ist. Dass bei Kontrollen des KOD auch Betäubungsmittel aufgefunden werden, kommt gelegentlich vor. Dass allerdings Zivilkräften unvermittelt diese auch angeboten werden, ist eher selten.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.