Friedensplatz altes Stadthaus

Ordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Veterinärwesen

Stadt hebt Vogelgrippe-Schutzzone auf - einige Vorschriften gelten dennoch

Nachricht vom 21.02.2022

Nach einem Vogelgrippe-Ausbruch in einer Dortmunder Vogelauffangstation gelten strenge Vorgaben für Geflügelhalter*innen. Ab Dienstag, 22. Februar, werden die in einem Radius von drei Kilometern geltenden Schutzmaßregeln aufgehoben. Die für die Überwachungszone (10-km-Radius) gültigen Vorschriften bleiben aber weiter bestehen.

Am Donnerstag, 27. Januar, wurde die Vogelgrippe in Dortmund amtlich festgestellt . Die Stadt Dortmund hatte eine Allgemeinverfügung mit strengen Vorgaben für Geflügelhalter*innen herausgegeben - dazu gehörte die Stallpflicht. Nun werden die Schutzmaßregeln in dem 3-km-Radius um den Ausbruchsbetrieb aufgehoben.

Somit gelten erleichterte Bedingungen insbesondere für Schlachtbetriebe und Zerlegungsbetriebe von Geflügelfleisch und für große gewerbliche Geflügelhalter*innen. Die für die Überwachungszone (10-km-Radius) geltenden Vorschriften bleiben bestehen und sind auch für das Gebiet der vorherigen Schutzzone anzuwenden.

Das bedeutet konkret: Die Stallpflicht (Aufstallungspflicht) und die Bestandssperre gelten weiter, d. h. weiterhin dürfen Eier, Tiere, Geflügelfleisch, tierische Produkte und Futtermittel nicht in einen oder aus einem Bestand verbracht werden.

Zum Thema

Die im Rahmen des Ausbruchs durchzuführenden amtlichen Kontrollen sind abgeschlossen. In den untersuchten Geflügelhaltungen wurden keine Hinweise auf das Vorliegen der Geflügelpest gefunden. Die Geflügelhalter*innen sind im Rahmen ihrer Eigenüberwachung verpflichtet, jede erkennbare Änderung bezüglich der Tiergesundheit unverzüglich dem Veterinäramt zu melden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.