Friedensplatz altes Stadthaus

Ordnungsamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Krieg

Dortmund bekundet Solidarität mit der Ukraine

Nachricht vom 28.02.2022

Der Krieg gegen die Ukraine entsetzt die Menschen in Dortmund. Am Freitag solidarisieren sich mehrere Tausend Bürger*innen mit der Ukraine, auf die der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag, 24. Februar, einen Angriffskrieg befohlen hat.

Demonstrierende auf dem Friedensplatz am 25. Februar 2022.

Protest auf dem Dortmunder Friedensplatz
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Larissa Hinz

Eine Demonstration am Freitagabend, 25. Februar, zog mehrere Tausend Menschen auf den Friedensplatz in der Dortmunder Innenstadt. Organisiert wurde die Zusammenkunft aus einem Bündnis politischer Fraktionen u.a. im Dortmunder Rat sowie anderen Vereinen und Verbänden. Auch die katholische und die evangelische Kirche teilten den Aufruf, mitzumachen.

Nach einer Schweigeminute bekundeten etliche Redner*innen Solidarität mit der Ukraine. Auch Oberbürgermeister Thomas Westphal sprach zu den Demonstrierenden, unter denen auch Ukrainer*innen waren. Er appellierte an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Stoppen Sie diesen Krieg!" Dieser sei verantwortlich für den Angriffskrieg auf die Ukraine, betonte Westphal. Es sei nicht der Krieg des russischen Volkes auf das Nachbarsland.

An die Nachbar*innen mit russischen oder ukrainischen Wurzeln in Dortmund sagte der OB, sie sollten zusammen stehen. Aktuell wohnen in der Stadt 3.730 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und 5.693 Personen mit russischer Staatsangehörigkeit.

Auf Flüchtende vorbereitet

Dortmund sei vorbereitet, so Westphal, aus der Ukraine geflüchtete Menschen aufzunehmen. Hier sei wichtig, dass Deutschland und die Europäische Union solidarisch handeln würden - aktuelle Informationen zur Einreise aus der Ukraine beantwortet das Bundesinnenministerium.

Nicht nur Solidaritätsbekundungen und Zusammenhalt einen derzeit die Dortmunder*innen, sondern auch der Wunsch, zu helfen. Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft nimmt Geldspenden an. Konkret in Dortmund sind weitere Ansprechpartner*innen beispielsweise die Caritas oder beim Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe etwa die Malteser oder die FreiwilligenAgentur.

Text: Larissa Hinz

Zum Thema

Ein weiteres Statement von OB Thomas Westphal finden Sie online.

Dieser Beitrag befasst sich mit einer Stellungnahme der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.