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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Umfangreicher Informations- und Beteiligungsprozess zur Zukunft der Bäder hat begonnen

Nachricht vom 26.04.2021

Im Rahmen einer digitalen Informationsveranstaltung hat am Mittwoch, 21. April, ein umfangreicher Informations- und Beteiligungsprozess zur Zukunft der Dortmunder Bäderlandschaft begonnen. Neben Oberbürgermeister Thomas Westphal und Sportdezernentin Birgit Zoerner haben rund 50 Vertreter*innen aus Schule, Sport und Politik an diesem Auftakt teilgenommen.

Dortmunds Oberbürgermeister machte in seiner Begrüßung deutlich, dass am Ende dieses Prozesses vor dem Hintergrund einer in die Jahre gekommenen Infrastruktur ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept stehen soll. Ergebnisoffen werde mit allen Beteiligten nun erarbeitet, welcher Bedarf in Dortmund für eine adäquate Bäderlandschaft besteht.

Ziel des Prozesses ist es, aus den Bereichen Schule, Verein, Sport und Freizeit möglichst viele Menschen zu beteiligen, um neben den Daten zur aktuellen betriebswirtschaftlichen und baulichen Situation möglichst viele Informationen über die Nutzer*innen-Ansprüche zu bekommen. Sportdezernentin Birgit Zoerner appellierte an den Kreis, alle Dinge anzusprechen, die nötig sind, und engagiert zu diskutieren. "So lassen sich die Dinge auf den Punkt bringen, die dann entscheidungsreif sind." Die Entscheidung über künftige Bäderlandschaft liegt am Ende bei der Politik.

Der Ablauf sieht vor, dass dem Auftakt am Mittwoch nun zwei Beteiligungs-Arbeitskreise mit den Schulen und Vereinen folgen, in denen deren Vertreter*innen vor dem Hintergrund des Bestandes an Wasserfläche und mit Blick auf das aktuelle Verhalten der Nutzer*innen ihre Ansprüche an eine optimale Bäderlandschaft für Dortmund formulieren können.

Ziel: Zukunftsfähige Bäderlandschaft

In einem weiteren Ziele-Workshop wird dann ein konkreter Handlungsleitfaden erarbeitet. Begleitet werden die einzelnen Arbeitskreise von externen Fachplanern, die auch bei der Auftaktveranstaltung die Teilnehmer*innen mit umfangreichen Informationen zum Ist-Stand der Situation der Bäder versorgt haben.

Als Ergebnis des Ziele-Workshops werden die einzelnen Standorte der Bäder mit Blick auf ihre zukünftige Ausrichtung betrachtet. Kein Standort eines Dortmunder Bades wird aktuell in Frage gestellt. Am Ende dieses Workshops steht ein erarbeiteter Handlungsleitfaden zur möglichen Zukunft der Bäderlandschaft, um der Bedeutung des Volkssports Schwimmen in Dortmund gerecht zu werden. Dieser Leitfaden für eine zukunftsfähige, attraktive und nachhaltige Bäderlandschaft wird den politischen Gremien und zu beteiligenden Beiräten zur Diskussion und Stellungnahme vorgelegt. Eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse erfolgt an die Politik auf einer Informationsveranstaltung am 28. Juni. Der Rat wird sich am 18. November 2021 mit der gesamtstädtischen Bäderleitplanung befassen.

Was davon im Einzelnen und was am welchem Standort umgesetzt wird, um den einzelnen Ansprüchen der unterschiedlichen Nutzer*innen-Gruppen aus den Bereichen Schule, Sport, Verein und Freizeit gerecht zu werden, entscheidet dann in den Folgejahren die Politik.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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