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Dortmunder*innen sind zur Beteiligung am Bäderkonzept aufgerufen

Nachricht vom 26.05.2021

Hallenbäder, Freibäder und Solebad: Wie soll die Bäderlandschaft der Stadt Dortmund in den nächsten Jahrzehnten aufgestellt sein - zum Beispiel mit Blick auf Schul- und Sportschwimmen? Bürger*innen sind nun gebeten, auf die Frage ihre eigenen Antworten zu geben.

Schwimmbad

Ab ins kühle Nass: Die Bäderlandschaft in Dortmund stellt sich neu auf.
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Der Rat der Stadt Dortmund hat die Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt beauftragt, bei der Erarbeitung des sogenannten Masterplans Sport eine langfristige Perspektive für die Bäderlandschaft mit den elf Hallenbädern, fünf Freibädern und dem Solebad in Wischlingen zu entwickeln. Es geht dabei um die Gesamtschau, die alle Bäder gemeinsam in den Blick nimmt, um am Ende eine Orientierung für künftige Entscheidungen über Sanierungen bzw. Neubauten zu erhalten.

Beim Bäderkonzept geht es um die Frage, welche Wasserflächen in welcher Qualität in den nächsten 20 bis 30 Jahren für welche Nutzer*innen-Gruppen in der Stadt zur Verfügung stehen sollen. Hier spielen die gesetzlichen Vorgaben für die Schwimmausbildung der Schulen, die Wünsche und Anforderungen der Schwimmvereine (Schwimmausbildung, Sportschwimmen) eine ebenso wichtige Rolle wie das Nutzer*innen-Verhalten. Das hat sich seit dem Bau der ursprünglich als reine Sportbäder konzipierten Anlagen in den 60er und 70er Jahren sehr verändert.

Eine bautechnische und betriebswirtschaftliche Bestandaufnahme durch einen Gutachter liegt bereits vor, ebenfalls eine Analyse des Nutzer*innen-Verhaltens der Schulen, der Vereine und des öffentlichen Badebetriebes. Eine fachliche Diskussion darüber führen bereits die Vertreter*innen der Schulen und der Dortmunder Schwimmvereine. Auch Erkenntnisse aus der Sportverhaltensstudie des Masterplans Sport (repräsentative Umfragen 2019) werden in die Auswertung mit einfließen wie Erkenntnisse zum demografischen Wandel und zu den sich daraus ableitenden Bedürfnissen der Dortmunder*innen.

Beteiligung der Bürger*innen gewünscht

Um den Dortmunder*innen die Gelegenheit zur Beteiligung zu geben, können alle Interessierten via masterplansport@stadtdo.de Kontakt aufnehmen. Wer seine Anregungen und Wünsche für eine zukunftsfähige Dortmunder Bäderlandschaft einbringen möchte, kann das bis zum Montag, 7. Juni, tun. Da es zunächst um die Gesamtbetrachtung aller Dortmunder Bäder geht, sollen sich ihre Rückmeldungen nicht auf einzelne Bäder beziehen.

Dies sind die Themenbereiche:

  • Brauchen wir in Dortmund mehr oder weniger Dezentralität der Bäder?
  • Braucht Dortmund mehr oder weniger Flächen für die Schwimmausbildung?
  • Sind unsere Bäder familienfreundlich genug?
  • Braucht Dortmund mehr oder weniger Sport- oder Freizeitwasserflächen?
  • Braucht Dortmund mehr oder weniger Angebote in den Bereichen Wellness, Sauna oder Reha-Sport?

Das Team vom Masterplan Sport freut sich über eine hohe Beteiligung.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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