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Sanierung

Millionenschwere Investition: 1. Bauabschnitt der Helmut-Körnig-Halle ist fertiggestellt

Nachricht vom 20.12.2019

Die Arbeiten des 1. Bauabschnitts zum Umbau und zur Erweiterung des deutschlandweit einzigartigen Bundesleistungszentrums Helmut-Körnig-Halle stehen kurz vor dem Abschluss. Bei einem Termin vor Ort hat sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau über den Stand des Ausbaus und der Sanierung informiert.

Grafik der Helmut-Körnig-Halle

Die noch ausstehenden Arbeiten des 2. und 3. Bauabschnitts sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / hans trapp, architekt aknw

"Ein Bauvorhaben in dieser Größenordnung im geplanten Zeit- und Kostenrahmen fertig zu stellen, ist unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine grandiose Leistung", sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Dafür gilt mein Dank den Verantwortlichen – insbesondere dem Architekturbüro Trapp und dem technischen Leiter unserer Sportstätten, Friedrich Dieck. Die neue Halle ist ein echtes Schmuckstück und ich freue mich auf die ersten Wettkämpfe."

Hochmoderne Trainings- und Wettkampfstätte

Mit Abschluss der gesamten Maßnahme wird die Helmut-Körnig-Halle zu einer hochmodernen Trainings- und Wettkampfstätte für die Leichtathletik: Die 1980 eröffnete Halle wird mit einem Investitionsvolumen von rund insgesamt 7,7 Millionen Euro modernisiert und erweitert. Dabei beteiligen sich Bund und Land mit unterschiedlichen Fördersätzen an der Finanzierung des 1. und 3. Bauabschnitts, bei der Stadt verbleibt ein Eigenanteil zwischen 20 und 30 Prozent. Die noch ausstehenden Arbeiten des 2. und 3. Bauabschnitts sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Mit dem Stadion Rote Erde ist die Helmut-Körnig-Halle gemeinsam mit dem Standort Bochum-Wattenscheid in Abstimmung zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium (BMI) anerkannter Bundesleistungsstützpunkt mit den Disziplinschwerpunkten "Sprint/Hürden", "Laufen/Gehen", "Sprung" und "Wurf/Stoß". Die Halle wurde regelmäßig modernisiert. Trotzdem stellte der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) fest, dass sie zuletzt weder die Anforderungen an modernes Hochleistungstraining erfülle, noch für die Ausrichtung Deutscher Hallenmeisterschaften und internationale Wettkämpfe in Frage komme. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden die Erweiterung und der Umbau in Angriff genommen.

Gruppenfoto mit Oberbürgermeister Sierau in der Helmut-Körning-Halle

Oberbürgermeister Ullrich Sierau (5. v.r.) hat sich bei einem Ortstermin über den Stand des Ausbaus und der Sanierung der Helmut-Körnig-Halle informiert.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Kira Hibbeln

Die komplette Maßnahme im Überblick:

Die geplante Erweiterung auf die notwendigen sechs Rundlaufbahnen erforderte insbesondere einen Umbau der Tribünen, um den notwendigen Raum für die neuen Radien freizugeben. Auch der östliche Brückenumlauf musste abgerissen werden. Der Ersatz wird in einem sich östlich anschließenden Anbau integriert. Durch diese Planung kann neuer Tribünenplatz geschaffen werden, um die im südlichen Bereich wegfallenden Plätze zu kompensieren. Die Gesamtkapazität an Sitzund Stehplätzen von insgesamt 4500 bleibt aber erhalten.

Im Zuge der Um- und Neubauten werden auch die technischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht, z.B. Kabelkanäle, Beleuchtung und Beschallung, sowie eine hochmoderne Zeitmessanlage, die ganz neue diagnostische Auswertungen im Training ermöglicht. Auch der Bodenbelag in der Halle wird komplett erneuert, (1. Bauabschnitt).

Als rein städtisch finanzierte Maßnahme wird im Untergeschoss des Anbaus eine neue Trainingsstätte für den Landesstützpunkt Boxen mit einer Gesamtfläche von 367 Quadratmetern errichtet. Diese umfasst eine Trainingsfläche, Umkleide- und Sanitärräume, eine Sauna, ein Büro sowie einen eigenen Eingangsbereich. Im Untergeschoss des Anbaus befindet sich neben Lager- und Sozialräumen auch die neue Heizzentrale der Halle, (2. Bauabschnitt).

Im Erdgeschoss des Anbaus entsteht darüber hinaus ein neuer separater Besuchereingang mit Foyer (150 qm) und im Anbau eine neue barrierefreie Toilettenanlage. Der Anbau erhält ebenfalls einen variablen Schulungs- und Multifunktionsbereich von 400 Quadratmeter sowie neue Büroräume für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der OSP gGmbH. Von dort gibt es einen direkten Zugang zur Halle und zur neu zu errichtenden östlichen Tribünenanlage, (3. Bauabschnitt).

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen im kommenden Jahr kann sich die Helmut-Körnig-Halle dann als national einmalige und international konkurrenzfähige Trainings- und Wettkampfstätte für die Leichtathletik präsentieren.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.