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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Freizeit

Erster Zwischenbericht des Masterplans Sport für die Stadt Dortmund liegt vor

Nachricht vom 04.02.2020

Die Verwaltungsspitze befasste sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 4. Februar, mit dem ersten Zwischenbericht des Masterplanes Sport für die Stadt Dortmund.

Der vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) erstellte erste wissenschaftliche Zwischenbericht beinhaltet die Auswertung der empirischen Befragung, die bisher erzielten Ergebnisse aus den Sitzungen der Arbeitsgruppen und die Benennung weiterer Schwerpunktthemen für den Masterplanprozess.

Der Masterplan Sport wird im Dialog mit den Bürger*innen sowie den Sportvereinen, -verbänden, Schulvertreter*innen und vielen weiteren Akteur*innen aus den Bereichen Sport, Verwaltung, Wirtschaft, Institutionen und Politik erarbeitet werden.

"Das Ergebnis der Auswertungen und Dokumentationen unterstreicht noch einmal wie wichtig und zukunftsweisend es ist, neben der Weiterentwicklung der etablierten Sportinfrastruktur konzeptionelle Ansätze für Bewegungsräume direkt in den Quartieren und Stadtteilen zu entwickeln", erläutert Sportdezernentin Birgit Zoerner.

Beginn im Juni 2019

Mit der ersten großen öffentlichen Auftaktveranstaltung am 18. Juni 2019 begann der Masterplanprozess mit einer empirischen Befragung zum Sportverhalten der Dortmunder Bevölkerung, Kitas, Schulen und Vereine.

Es wurden 10.000 Fragebögen mit der Post an die Bevölkerung und Links für die Online-Befragung an die Vereine, Schulen und Kindertagesstätten versandt. Mit 2.139 verwertbaren Fragebögen konnte ein - auch im bundesweiten Vergleich - guter Rücklauf erzielt werden.

Aufgrund der Ergebnisse der empirischen Befragung lässt sich ableiten, dass für die Mehrheit der Bürger*innen in Dortmund die Themen Sport, Bewegung und Gesundheit eine wichtige Rolle bei der Lebensplanung spielen.

Allerdings liegt die Inaktivitätsquote bei der weiblichen Bevölkerung über dem Bundesdurchschnitt; bei den männlichen Bürgern ist sie fast deckungsgleich. In den Gruppen der Menschen mit Behinderung und der Senior*innen ist die Inaktivitätsquote relativ hoch.

Bereits parallel zum Umfrageprozess nahmen die Arbeitsgruppen "Bäderentwicklung", "Sport- und Bewegungsräume" sowie "Vereinsentwicklung" die Arbeit auf. Arbeitsgruppen stellen die zentrale Arbeitsebene des Masterplanprozesses dar und erarbeiten themenbezogene Schwerpunkte für die weitere Prozessgestaltung. Insbesondere werden dort die Auswertungsergebnisse aufgegriffen und Vorschläge erarbeitet.

Breites gesellschaftliches Spektrum

Dem Beirat werden am 26. Februar die Ergebnisse und umzusetzenden Maßnahmen des Prozesses zur Beratung vorgestellt. Der Beirat soll den Masterplanprozess begleiten und unterstützen. Seine Mitglieder haben die Möglichkeit, Empfehlungen auszusprechen.

Der Beirat soll ein breites gesellschaftliches Spektrum abbilden und je nach Prozessentwicklung ein- bis zweimal im Jahr tagen. Er setzt sich aus den Mitgliedern der Lenkungs- und Steuerungsgruppe, Kooperationspartnern der Zivilgesellschaft sowie weiteren Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zusammen.

Die Lenkungs- und Steuerungsgruppe prüft die Empfehlungen des Beirates und speist sie in geeigneter Weise in den Arbeitsprozess ein.

"Die erste Phase des Masterplans Sport soll im Mai 2020 abgeschlossen sein. Als Zusammenfassung der ersten Projektphase erarbeitet INSPO einen Bericht, der dem Rat - wie der Zwischenbericht auch - zur Kenntnis gegeben wird. Dieser dokumentiert den Planungsprozess und formuliert Handlungsempfehlungen für die zukünftige Sportentwicklung der Stadt Dortmund", gibt Birgit Zoerner einen Ausblick.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.