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Sanierungsarbeiten beendet

Die Helmut-Körnig-Halle wird anlässlich des internationalen Indoor Meetings offiziell eröffnet

Nachricht vom 06.02.2020

Die 13. Auflage des internationalen Indoor Meetings am Sonntag, den 9. Februar wird in der Helmut-Körnig-Halle stattfinden, die dann nach einem rund achtmonatigen umfangreichen Umbau in neuem Glanz erstrahlen wird. Bürgermeisterin Birgit Jörder wird zur offiziellen Eröffnung ein Grußwort sprechen.

Sanierte Helmut-Körnig-Halle

Die geplante Erweiterung auf die notwendigen sechs Rundlaufbahnen erforderte insbesondere einen Umbau der Tribünen, um den notwendigen Raum für die neuen Radien freizugeben
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kira Hibbeln

Michael Adel, Vorsitzender der LG Olympia Dortmund und nun auch Meetingdirektor der Veranstaltung, freut sich schon jetzt: "Die Helmut-Körnig-Halle wird kaum wiederzuerkennen sein. Mit sechs Rundbahnen, den neuen Tribünen und den vielen technischen Neuerungen wurde unser Schmuckkästchen zu einer zukunftsfähigen Arena ausgebaut."

Organisationsleiter Yoshi Müller und sein Team haben bereits vor Wochen die Arbeit zum Indoor Meeting aufgenommen: "Wir freuen uns, erneut zehn spannende Disziplinen im Programm zu haben. Dabei starten natürlich auch unsere eigenen Aushängeschilder. So werden unter anderem U23-Europameister Manuel Sanders über 400 Meter und U20-Europameister Elias Schreml über 1500 Meter an den Start gehen."

Gelungene Sanierung

Die geplante Erweiterung auf die notwendigen sechs Rundlaufbahnen erforderte insbesondere einen Umbau der Tribünen, um den notwendigen Raum für die neuen Radien freizugeben. Auch der östliche Brückenumlauf musste abgerissen werden. Der Ersatz wurde in einem sich östlich anschließenden Anbau integriert. Durch diese Planung konnte neuer Tribünenplatz geschaffen werden, um die im südlichen Bereich wegfallenden Plätze zu kompensieren. Die Gesamtkapazität an Sitz- und Stehplätzen von insgesamt 4500 blieben aber erhalten.

Im Zuge der Um- und Neubauten wurden auch die technischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht, z.B. Kabelkanäle, Beleuchtung und Beschallung, sowie eine hochmoderne Zeitmessanlage, die ganz neue diagnostische Auswertungen im Training ermöglicht. Auch der Bodenbelag in der Halle wurde komplett erneuert.

Als rein städtisch finanzierte Maßnahme wird im Untergeschoss des Anbaus eine neue Trainingsstätte für den Landesstützpunkt Boxen mit einer Gesamtfläche von 367 Quadratmetern errichtet. Diese umfasst eine Trainingsfläche, Umkleide- und Sanitärräume, eine Sauna, ein Büro sowie einen eigenen Eingangsbereich. Im Untergeschoss des Anbaus befindet sich neben Lager- und Sozialräumen auch die neue Heizzentrale der Halle.

Im Erdgeschoss des Anbaus entsteht darüber hinaus ein neuer separater Besuchereingang mit Foyer (150 qm) und im Anbau eine neue barrierefreie Toilettenanlage. Der Anbau erhält ebenfalls einen variablen Schulungs- und Multifunktionsbereich von 400 Quadratmeter sowie neue Büroräume für die Mitarbeiter*innen der OSP gGmbH. Von dort gibt es einen direkten Zugang zur Halle und zur neu errichteten östlichen Tribünenanlage. Die noch ausstehenden Arbeiten des 2. und 3. Bauabschnitts sollen bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen in diesem Jahr kann sich die Helmut-Körnig-Halle als national einmalige und international konkurrenzfähige Trainings- und Wettkampfstätte für die Leichtathletik präsentieren.

Zum Thema

Bildergalerie des Leichtathletikzentrum Westfalen von den Umbauarbeiten an der Helmut-Körnig-Halle

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.