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Sport und Freizeit

Dortmund feiert Richtfest von Sportbad im Revierpark Wischlingen

Nachricht vom 28.10.2021

Der Rohbau ist fertiggestellt: Ein weiterer wichtiger Schritt für das neue Sportbad im Revierpark Wischlingen. Das Richtfest wurde am Donnerstag, 28. Oktober, begangen – einschließlich Grußwort und Richtspruch.

Bernd Kruse (Geschäftsführer Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund) , Christina Seiters (Architektin Planungsbüro Rohling AG), Oberbürgermeister Thomas Westphal und der Geschäftsführer Revierpark Wischlingen, Jürgen Hecht

Freuen sich über neue Chancen (v.l.): Bernd Kruse, Geschäftsführer Sport- und Freizeitbetriebe, Architektin Christina Seiters, Oberbürgermeister Thomas Westphal und der Geschäftsführer des Revierparks Wischlingen, Jürgen Hecht.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Nachdem der Rat den Neubau im Juli 2019 beschlossen hatte, wurde im Mai 2020 mit dem Start der Aushubarbeiten begonnen. Die neue Schwimmhalle wird als Ersatz des Westbads und als Ergänzung zum Allwetterbad in Wischlingen gebaut.

Sie wird mit einem 25-Meter-Sportbecken und fünf Bahnen, einem Lehrschwimmbecken mit Hubboden, fünf Startblöcken, je einem Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungturm, Umkleide-, Sanitär- und Duscheinrichtungen sowie Büro- und Besprechungsräumen für Schulen und Vereine ausgestattet. Außerdem wird das im Allwetterbad vorhandene Kinderbecken erweitert und attraktiver gemacht.

Foto aus dem Rohbau des Sportbads

Zum Richtfest war ein Blick auf den Rohbau des Sportbads möglich.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

"Mit diesem neuen Sportbad wird die städtische Bäderlandschaft deutlich gestärkt und das vorhandene Bad- und Sauna-Angebot sowie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten im Revierpark werden sinnvoll ergänzt", sagte Oberbürgermeister Thomas Westphal. "Hier entsteht ein zukunftsweisendes Freizeitangebot für Dortmund und die Umgebung." Neben Westphals Grußwort war beim Richtfest auch der Richtspruch von Zimmermeister Werner Schomberg zu hören.

Sportbad ist barrierefrei und zur Saunalandschaft verbunden

Das neue Gebäude ist ein kompakter, zweigeschossiger Baukörper in Massivbauweise. Der barrierefreie Eingang zum neuen Sportbad befindet sich gegenüber dem Haupteingang zum Allwetterbad. Ein Verbindungsgang auf der unteren Ebene und ein Fahrstuhl verbinden den Neubau barrierefrei mit der bestehenden Bad- und Saunalandschaft.

Zusammen mit dem bestehenden Bad definiert der Neubau einen neuen Vorplatz und Parkeingang, der mit Sitzelementen ausgestattet wird und so neue Aufenthaltsqualität bietet. Neue Baumreihen aus Amberbäumen sowie Reihen aus Hecken und Gräsern strukturieren die umliegenden Außenanlagen.

Umwelt im Blick beim Neubau

Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch ökologisch und ökonomisch sinnvolle Zusatzmaßnahmen umgesetzt: Die Dachfläche des neuen Sportbads erhält zum Eigenverbrauch eine Photovoltaikanlage mit 187 Modulen, die eine Leistung von 49.000 kWh pro Jahr erbringt. Die Amortisationszeit dieser Anlage ist mit 11 Jahren berechnet.

Der eingesparte CO2-Ausstoß umfasst jährlich ca. 20,7 Tonnen. Außerdem soll die bei der Kälteerzeugung produzierte Abwärme der benachbarten Eissporthalle zukünftig für die Beckenerwärmung eingesetzt werden. Hierdurch werden deutliche CO2-Einsparungen und erhebliche Minderverbräuche von Fernwärme erzielt.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 13,5 Millionen Euro. Bernd Kruse, Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe, weist daraufhin, dass mit der Übertragung der Betriebsführung auf die Revierpark Wischlingen GmbH erhebliche Synergien und signifikante Betriebskosteneinsparungen von jährlich rund 550.000 Euro erzielt werden können. Das neue Sportbad soll Ende 2022 eröffnet werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.