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Neue Mitarbeiter

Ordnungsamt geht vermehrt gegen Parkverstöße bei Veranstaltungen vor

Nachricht vom 28.11.2017

Größere Veranstaltungen wie BVB-Heimspiele führen durch zahlreiche Besucher auch zu einem erhöhten Fahrzeugaufkommen. Das Ordnungsamt wird zukünftig mit sechs neuen Mitarbeitern verstärkt gegen Parkverstöße in angrenzenden Wohngebieten vorgehen.

"Die Abteilung für die Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs im Ordnungsamt soll – zunächst in einer Pilotphase bis zum 31. Dezember 2018 – für besondere Einsatzlagen um sechs befristet eingestellte Personen verstärkt werden", so Stadtsprecherin Heike Thelen. "Beispielhaft sind dafür die Heim­spiele von Borussia Dortmund, das Festi Ramazan, der PSD Bank Triathlon am Phoenix-See, Kreuzviertel bei Nacht oder zeitgleiche Veranstaltungen in Westfalenpark und Westfalenhallen." Dafür hat sich der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am 28. November ausgesprochen.

Anwohner des nahen Veranstaltungsumfeldes sind im Rahmen der Events häufig Situationen ausgesetzt, die ihnen ein hohes Maß an Geduld, Verständnis und Toleranz abfordern. Neben den Geräuschpegeln zählen insbesondere Parkverstöße in angrenzenden Wohngebieten zu den am häufigsten beklagten Ordnungswidrigkeiten.

Die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung, die auch bei Veranstaltungen stets im Einsatz sind, haben in der Hauptsache Behinderungen des Verkehrs durch Falschparker rund um das Event im Fokus. Dadurch können entferntere Nebenstraßen schon allein aus personellen Möglichkeiten nicht oder nicht ausreichend bestreift werden. Um dem entgegenzuwirken, sollen während der Pilotphase zunächst sechs Mitarbeiter mit einer Arbeitszeit von 30 Stunden pro Monat befristet eingestellt werden. Sie sollen – nach entsprechender Qualifizierung – die Außendienstkräfte der Verkehrsüberwachung ausschließlich im Rahmen von Veranstaltungen unterstützen.

Sollte die Pilotphase erfolgreich enden, kommt eine Weiterbeschäftigung der befristet eingestellten Personen oder eine dauerhafte Einstellung in Betracht. Bis zum Ende der Pilotphase belaufen sich die Personal- und Sachkosten auf rund 50.000 Euro.