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Stadt erhält fast 10 Millionen Förderung für Breitbandausbau

Nachricht vom 22.12.2017

Breitbandkoordinator Björn Meder übernahm im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Zuwendungsbescheid zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Insgesamt erhält die Stadt Dortmund 9.866.491,00 Euro aus Bundesmitteln für den Breitbandausbau der sogenannten "weißen Flecken".

v.l. Staatssekretär Rainer Bomba (BMVI) übergibt Björn Meder (Breitbandkoordinator Stadt Dortmund) den Förderbescheid

v.l. Staatssekretär Rainer Bomba (BMVI) übergibt Björn Meder (Breitbandkoordinator Stadt Dortmund) den Förderbescheid
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Weitaus früher als angenommen wurden diesmal die Bescheide überreicht. "Wir rechneten mit dem Bescheid erst im Februar 2018.", sagt Björn Meder, Breitbandkoordinator der Stadt Dortmund, "Die Stadt Dortmund kann sich somit über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk freuen." Der Bescheid stellt das letzte Puzzleteil der Basisarbeit für den geförderten Ausbau im Stadtgebiet Dortmund dar.

Nach der Identifizierung der "weißen Flecken", unterversorgte Adresspunkte, die zurzeit und in den nächsten drei Jahren unter der Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s (Download) liegen, Ende August (im Stadtgebiet Dortmund rund 3200 Adresspunkte oder ca. 3% aller Adresspunkte im Stadtgebiet) und der termingerechten Einreichung des Antrages Ende September, kann nun mit Zuwendungsbescheid in der Hand, die Vorbereitungen der europaweiten Ausschreibungen weiter vorangetrieben.

"Die Bereitstellung der Mittel sorgt jetz dafür, dass wir den Ausbau in Dortmund forcieren können", sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Dortmund. "Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Dortmund ist eine Grundlage für die Zukunftsfähigkeit Dortmunds als Wirtschaftsstandort und ein Meilenstein für weitere Investitionen und Neuansiedlungen."

Die europaweiten Ausschreibungsverfahren sollen im 2. Halbjahr 2018 abgeschlossen werden und man hofft auf erste Bauaufträge bis Ende 2018. Die meisten Baustellen werden für 2019 erwartet und Frühjahr 2020 sollen alle Fördermittel endgültig unter der Erde liegen.