Dortmund überrascht. Dich.
Haus

Innenstadt-West

Metropole Ruhr

Stadt vergibt Planung für Trasse des Radschnellwegs Ruhr in 2018

Nachricht vom 05.03.2018

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) soll in den kommenden Jahren mit Vorrang und parallel in allen beteiligten Städten realisiert werden. Um das Projekt schneller umsetzen zu können, hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Stadtverwaltung gebeten, die Planungsabschnitte des Landes zu übernehmen.

Planungs- und Baukosten werden erstattet. In Dortmund ist diese Vorgehensweise besonders sinnvoll, da die Baulast auf Dortmunder Stadtgebiet zehn Mal zwischen Stadt und Land wechselt.

"Spätestens im Frühjahr 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden", kündigt Ludger Wilde an. Die freien Strecken liegen vollständig in der Zuständigkeit des Landesbetriebes NRW, die Ortsdurchfahrten sind von den Städten und Kreisen zu planen und zu bauen.

Stadtrat Ludger Wilde als Vertreter für die Stadt Dortmund und Christoph Neumann, stellvertretender Leiter der Regionalniederlassung Ruhr des Landesbetriebes Straßenbau NRW, haben nun eine Planungsvereinbarung geschlossen, in der festgelegt ist, dass die Stadt Dortmund die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung komplett übernimmt. Während die Streckenabschnitte in der Baulast der Stadt vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geplant werden, soll die Arbeit für die freien Strecken von Ingenieurbüros übernommen werden.

Die Stadt Dortmund schreibt diese Arbeiten im Namen des Landesbetriebes aus und betreut die Büros. Beabsichtigt ist, Abschnitte zu bilden und mehrere Büros parallel zu beauftragen. 2018 soll die Planung für die gesamte Strecke auf Dortmunder Stadtgebiet vergeben werden. Einen ersten Teilabschnitt plant die Stadt bereits selbst: Anfang März ist die Entwurfsplanung für die Strecke vom Südfriedhof bis zur Ruhrallee voraussichtlich fertiggestellt. "Noch im März werden wir bei der Bezirksregierung Arnsberg den Förderantrag für Ausführungsplanung und Bau dieses Abschnittes stellen."