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Umbau des Wallrings: Stadt lädt zum digitalen Bürger*innen-Dialog ein

Nachricht vom 21.01.2021

Die Stadt Dortmund will den Wallring-Verkehr langfristig neu organisieren, um mehr Raum für Rad- und Fußverkehr sowie Grün zu schaffen. In diesem Kontext sind vier Planfälle entstanden, die online zur Diskussion gestellt werden. Der digitale Dialog startet am Donnerstag, 28. Januar, um 18:00 Uhr.

Für die Umgestaltung des gesamten Walls ist eine Verkehrsuntersuchung im Rahmen des Förderprojektes "Emissionsfreie Innenstadt" der erste Schritt zu einem Umbau im Sinne der Verkehrswende und damit zur Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehr.

Vor- und Nachteile der Umverteilung von Verkehrsflächen

Ziel der Untersuchung ist es, die Vor- und Nachteile durch Umverteilung der Verkehrsflächen zugunsten von Radfahrenden, Fußgänger*innen, Aufenthalt und Begrünung zu ermitteln. Da mit einer Umgestaltung Flächen für den fließenden Kfz-Verkehr reduziert werden müssen, werden diese verkehrlichen Auswirkungen und damit verbundene Verlagerungen auf das umliegende Verkehrsnetz untersucht. In diesem Zusammenhang sind vier Planfälle entwickelt und untersucht worden, die jetzt zu erörtern sind.

Bilderstrecke: Planfälle für den Umbau des Wallrings

Planfall 1 4 Bilder
Im ersten Planfall wird unterstellt, dass auf dem Königswall und Burgwall zwischen Westentor und Bornstraße eine Umweltspur (für Bus- und Radverkehr) durch Entfall des äußeren Fahrstreifens eingerichtet wird.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): BBW GmbH

Dialog mit Gutachter, Planungsdezernent und Projektleiter "Emissionsfreie Innenstadt"

Dazu sind alle Dortmunder*innen gefragt: Welche Vor- und Nachteile erwarten Sie von den untersuchten Planfällen zum Umbau des Wallrings?

Alle Interessierten sind eingeladen, sich live zu beteiligen am "Digitalen Dialog Wallring" am Donnerstag, 28. Januar 2021, von 18:00 bis 20:00 Uhr.

In der Veranstaltung werden die untersuchten Planfälle live vom beauftragten Gutachter Dr. Frank Weiser von der Brilon, Bondzio, Weiser Ingenieurgesellschaft vorgestellt. Für Fragen stehen der Umwelt- und Planungsdezernent Ludger Wilde und Andreas Meißner, Projektleiter "Emissionsfreie Innenstadt", zur Verfügung. Moderiert wird die Veranstaltung von Gregor Schnittker und Jürgen Anton von "IKU_Die Dialoggestalter".

Live Fragen einreichen oder nachträglich ansehen

Fragen können während der Veranstaltung per E-Mail an wallring@dialoggestalter.de und per Telefon unter 0231 50-22915 eingereicht werden.

Die Diskussion wird aufgezeichnet und kann nachträglich bis 14. Februar 2021 als Video angesehen werden.

Der Link zum Digitalen Dialog Wallring wird veröffentlicht auf der Projektwebsite www.dortmund.de/wallring. Unter diesem Link sind bereits weitere Informationen zu Planfällen und Bewertungskriterien der Verkehrsuntersuchung Wallring veröffentlicht.

Eine Anmeldung zum Digitalen Dialog Wallring ist nicht erforderlich. Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung fließen in die weitere Untersuchung ein.

Zum Thema

Die Verkehrsuntersuchung für den Wallring ist eine von 16 Maßnahmen des EU-Förderprojektes Emissionsfreie Innenstadt. Die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen das Förderprojekt Emissionsfreie Innenstadt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.